Gefangen in Sklaverei
Re: Gefangen in Sklaverei
Sie zerrten ihn wieder auf das Bett, doch dieses Mal musste er sich nicht hinlegen, sondern knien. Vorne wurden ihm die Hände zusammengebunden. Juwelenbänder schlangen sich um seinen Körper, verhinderte, dass Lilian sich bewegen konnte. Panisch und vollkommen eingeschüchtert kniete der Junge da. Die Männer starrten ihn teils gierig teils hasserfüllt an. Er fürchtete sich davor was sie mit ihm machen würden. Er hätte die Frau nicht beißen sollen. Er hätte sich lieber von der Frau nehmen lassen sollen, als jetzt von einem dieser Männer. Es machte ihm furchtbare Angst.
Aber hatte die Zofe, die ihn zurecht gemacht hatte, nicht stets von einem zweiten Teil gesprochen? Eine zweite Versteigerung? Wäre er sowieso hier gelandet? Es spielte keine Rolle. Der Geldbetrag wurde immer höher. Lilian hatte selbst nie so viel Geld besessen und jetzt würde es ausgegeben, um ihn zu vergewaltigen. Denn das hatten sie vor oder? Der Jugendliche wusste nicht genau wie, doch er wünschte sich sehnlichst hier weg.
Ängstlich schluchzte der Junge. Mit großen goldenen Augen sah er zu dem Mann, der die Stufen hinunter kam. Hatte der ihn ersteigert? Er war riesig. Mit massivem Oberkörper, breiten, muskulösen Armen. Lilian wollte um Gnade flehen, aber kein Wort verließ seine Lippen. Der Zauber verhinderte es. Verzweifelt wehrte er sich gegen die Fesseln, es ließ ihm kein Spielraum.
Der Krieger stand vor dem Bett, sah ihn drohend an. Lilian schüttelte den Kopf, zitterte am ganzen Körper vor Angst. Gleich wäre es soweit. Gleich würde es passieren. Als der zarte Jugendliche noch mehr weinte, fuhr der Mann ihn an, dass er still sein sollte. Nannte ihn 'kleine Schlampe'. Mehr war er in den Augen des großen Haylliers nicht. Der Mann holte aus, schlug Lilian so hart dass er zurück geworfen wurde und mit dem Rücken auf dem Bett landete, der Kopf stieß gegen die Bettkante.
Schmerz blühte auf seiner Wange auf. Lilian fühlte etwas feuchtes über seine Haut rinnen. Er hatte kaum Zeit sich zu besinnen, da packte der Mann ihn an den Fußgelenken, rissen ihn zurück, näher zu dem Adeligen, der auf das Bett gekommen war. Lilian schrie wie am Spieß, zappelte verzweifelt mit den Beinen.
Hart wurden ihm die schlanken Beine gespreizt. Der Mann hatte sie in die Luft gezerrt, hielt sie weit auseinander. Der Griff war eisenhart und brutal, tat ihm weh. Vergeblich zappelte der Jugendliche, verstärkte panisch seine Bemühungen, als er sah wie sich wie von selbst die Hose des Adeligen öffnete und eine große, dicke Männlichkeit befreit wurde.
Nein, nein, er wollte das nicht! Lilian schrie und weinte, wurde immer angespannter und zittriger als der muskulöse Krieger ihn an den Fußgelenken näher heranzog, seinen Hintern anhob. Der Adelige drängte sich mit seinem großen Speer dazwischen. Erst als Lilian die tropfende Eichel an seiner Öffnung spürte, begriff er so recht, dass der Mann dort reinstoßen wollte. Das... das würde doch nicht gehen. Das ging einfach nicht.
Er schluchzte herzerweichend, schrie und wandte sich, weil er spürte, dass der Adelige trotzdem seine pralle Männlichkeit dort reinstecken würde. Mit Gewalt. Solange bis es ging. Vollkommen aufgelöst und bebend vor Angst erwartete Lilian den ersten Stoß.
Er kam nicht. Stattdessen war da plötzlich ein anderer Mann, ein Prinz, der Lilian sanft berührte und etwas fortzog, den anderen Mann beschwor aufzuhören. Der Jugendliche schluchzte geschafft, war verwirrt darüber was passierte. Er hatte entsetzliche Schmerzen und Demütigung erwartet. Die sanfte Berührung, die Hilfe... er hatte nicht mehr daran geglaubt.
Der Krieger ließ seine Beine etwas sinken, fragte den Prinzen, ein Prinz Verden, was das hier werden sollte. Prinz Verden.. Lilian kam der Name bekannt vor, doch gerade war er zu aufgewühlt und verängstigt um zu wissen woher. Er hörte nur, dass dieser Adelige ihn beschützen wollte und das war alles was zählte.
Der bullige Krieger, dieser Lord Erimedon, wollte das nicht gelten lassen, packte den Jungen erneut und wollte seinen Speer ansetzen. Lilian schrie erneut, wollte um Gnade flehen, doch es wollten sich einfach keine Worte formen. Er klammerte sich an den Prinzen, hielt sich an dessen Arm fest und wollte nicht mehr loslassen. Besonders als der Adelige ihn endgültig zu sich zog und einen Arm um ihn legte. Schluchzend presste sich Lilian an seinen Beschützer, konnte endlich seine Beine wieder anziehen. Er presste die Schenkel fest zusammen.
Die Geräusche um ihn erstarben. Er sah zwar noch wie die Adeligen miteinander diskutieren, Lilian konnte sie jedoch nicht mehr hören. Es war eine Wohltat. Alles war still, gab ihm Zeit sich zu beruhigen und selbst zu verstummen. Leise weinend presste er sich an seinen Retter. Das einzige, was Lilian spürte, war dessen ruhige Atemzüge, die Wärme seines Körpers. Der Jüngling drückte sich noch fester an den Prinzen. Normalerweise hätte er dies niemals getan, nur war dies keine normale Situation. Er war vollkommen verängstigt und befürchtete, dass ihn jederzeit wieder jemand an den Fußgelenken zurückreißen würde, um doch noch in ihn zu stoßen.
Aber hatte die Zofe, die ihn zurecht gemacht hatte, nicht stets von einem zweiten Teil gesprochen? Eine zweite Versteigerung? Wäre er sowieso hier gelandet? Es spielte keine Rolle. Der Geldbetrag wurde immer höher. Lilian hatte selbst nie so viel Geld besessen und jetzt würde es ausgegeben, um ihn zu vergewaltigen. Denn das hatten sie vor oder? Der Jugendliche wusste nicht genau wie, doch er wünschte sich sehnlichst hier weg.
Ängstlich schluchzte der Junge. Mit großen goldenen Augen sah er zu dem Mann, der die Stufen hinunter kam. Hatte der ihn ersteigert? Er war riesig. Mit massivem Oberkörper, breiten, muskulösen Armen. Lilian wollte um Gnade flehen, aber kein Wort verließ seine Lippen. Der Zauber verhinderte es. Verzweifelt wehrte er sich gegen die Fesseln, es ließ ihm kein Spielraum.
Der Krieger stand vor dem Bett, sah ihn drohend an. Lilian schüttelte den Kopf, zitterte am ganzen Körper vor Angst. Gleich wäre es soweit. Gleich würde es passieren. Als der zarte Jugendliche noch mehr weinte, fuhr der Mann ihn an, dass er still sein sollte. Nannte ihn 'kleine Schlampe'. Mehr war er in den Augen des großen Haylliers nicht. Der Mann holte aus, schlug Lilian so hart dass er zurück geworfen wurde und mit dem Rücken auf dem Bett landete, der Kopf stieß gegen die Bettkante.
Schmerz blühte auf seiner Wange auf. Lilian fühlte etwas feuchtes über seine Haut rinnen. Er hatte kaum Zeit sich zu besinnen, da packte der Mann ihn an den Fußgelenken, rissen ihn zurück, näher zu dem Adeligen, der auf das Bett gekommen war. Lilian schrie wie am Spieß, zappelte verzweifelt mit den Beinen.
Hart wurden ihm die schlanken Beine gespreizt. Der Mann hatte sie in die Luft gezerrt, hielt sie weit auseinander. Der Griff war eisenhart und brutal, tat ihm weh. Vergeblich zappelte der Jugendliche, verstärkte panisch seine Bemühungen, als er sah wie sich wie von selbst die Hose des Adeligen öffnete und eine große, dicke Männlichkeit befreit wurde.
Nein, nein, er wollte das nicht! Lilian schrie und weinte, wurde immer angespannter und zittriger als der muskulöse Krieger ihn an den Fußgelenken näher heranzog, seinen Hintern anhob. Der Adelige drängte sich mit seinem großen Speer dazwischen. Erst als Lilian die tropfende Eichel an seiner Öffnung spürte, begriff er so recht, dass der Mann dort reinstoßen wollte. Das... das würde doch nicht gehen. Das ging einfach nicht.
Er schluchzte herzerweichend, schrie und wandte sich, weil er spürte, dass der Adelige trotzdem seine pralle Männlichkeit dort reinstecken würde. Mit Gewalt. Solange bis es ging. Vollkommen aufgelöst und bebend vor Angst erwartete Lilian den ersten Stoß.
Er kam nicht. Stattdessen war da plötzlich ein anderer Mann, ein Prinz, der Lilian sanft berührte und etwas fortzog, den anderen Mann beschwor aufzuhören. Der Jugendliche schluchzte geschafft, war verwirrt darüber was passierte. Er hatte entsetzliche Schmerzen und Demütigung erwartet. Die sanfte Berührung, die Hilfe... er hatte nicht mehr daran geglaubt.
Der Krieger ließ seine Beine etwas sinken, fragte den Prinzen, ein Prinz Verden, was das hier werden sollte. Prinz Verden.. Lilian kam der Name bekannt vor, doch gerade war er zu aufgewühlt und verängstigt um zu wissen woher. Er hörte nur, dass dieser Adelige ihn beschützen wollte und das war alles was zählte.
Der bullige Krieger, dieser Lord Erimedon, wollte das nicht gelten lassen, packte den Jungen erneut und wollte seinen Speer ansetzen. Lilian schrie erneut, wollte um Gnade flehen, doch es wollten sich einfach keine Worte formen. Er klammerte sich an den Prinzen, hielt sich an dessen Arm fest und wollte nicht mehr loslassen. Besonders als der Adelige ihn endgültig zu sich zog und einen Arm um ihn legte. Schluchzend presste sich Lilian an seinen Beschützer, konnte endlich seine Beine wieder anziehen. Er presste die Schenkel fest zusammen.
Die Geräusche um ihn erstarben. Er sah zwar noch wie die Adeligen miteinander diskutieren, Lilian konnte sie jedoch nicht mehr hören. Es war eine Wohltat. Alles war still, gab ihm Zeit sich zu beruhigen und selbst zu verstummen. Leise weinend presste er sich an seinen Retter. Das einzige, was Lilian spürte, war dessen ruhige Atemzüge, die Wärme seines Körpers. Der Jüngling drückte sich noch fester an den Prinzen. Normalerweise hätte er dies niemals getan, nur war dies keine normale Situation. Er war vollkommen verängstigt und befürchtete, dass ihn jederzeit wieder jemand an den Fußgelenken zurückreißen würde, um doch noch in ihn zu stoßen.
Re: Gefangen in Sklaverei
Aerys liebte diesen Moment wo die süssen Jungen sich schutzsuchend und völlig verzweifelt an ihn pressten. Meistens war er ursprünglich auch der Grund dafür, aber in Lilians Fall war er dessen Retter. Der Prinz spürte, den zarten Körper des Jugendlichen dicht bei sich, genoss ihn ausgiebig. Er gab so ein hübsches Bild ab. Aerys wollte es nacher zeichnen. er war sich sicher, Lilian würde noch Bilder für ein ganzes Album liefern. Zu gerne wollte er sich ihm jetzt voll und ganz widmen. Aber erst musste er Lilian in Sicherheit bringen.
Nach einem viel zu hohen Angebot, willigte der bullige Adlige ein. Aerys musste seinem bereits fertigen Kunstwerk keine Befehl erteilen. Bereitwillig glitt Darion auf den Krieger zu und lenkte ihn und die Meute ab. Aerys zog den schluchzenden Jüngling zu sich hoch, wandte ihn von dem Bett ab, damit er nicht sehen musste, was sich nun darauf abspielte. Damit er nicht mitbekam, wie Aerys seinen anderen Sklaven für Lilian opferte. Behutsam führte er den mitgenommenen Jüngling aus dem Amphitheater, sandte dabei seinem einen Leibwächter, dass er auf Darion aufpassen sollte, damit es seine Kunden nicht mit ihm übertrieben.
Kurz hielt er bei einer Heilerin von Lady Uleste inne, die sich um Lilians Wange kümmern sollte und der Auktionator musste den Stummzauber aufheben. Danach führte er Lilian in einer schützenden Umarmung weiter weg in den Garten. Dabei waren dem Jüngling noch immer die Hände mit einer Seidenschlaufe gefesselt. In seinen zarten, weissen Söckchen musste der süsse Junge über Kies, Stein und schliesslich Gras gehen. Noch immer in dieser zarten, hübschen Unterwäsche, die Aerys ihm nicht so schnell wieder auzuziehen gedachte. Er war so niedlich darin und dem Adligen wurde es ganz anders.
Als Lilian jedoch immer öfters gegen ihn stolperte und Aerys mehr Kraft aufwenden musste, um ihn zu stützen, brachte er ihn zu einer etwas abseits gelegenen Parkbank. Sanfte Lampions glühten wie nahe Sterne um sie herum. Nachdem er sich versichert hatte, das Lilian selber sitzen konnte, setzte er sich mit etwas Abstand zu ihm und untersuchte die Seidenfessel.
"Na, dann schauen wir mal, wie wir das hier wieder wegbekommen", überlegte er freundlich, nachdem er Lilians Hörschutz wieder aufgehoben hatte. Umständlicher als es nötig gewesen wäre, fummelte er an der Seide herum, bevor er mit einer sinnlichen Bewegung an den Bändern zog und sich die Fessel löste. Sanft streifte er es ab, legte es Lilian wie eine Stola um die Schultern. Danach befreite er ihn von der rosa Spange in seinem Haar, legte sie ihm in die Hände, bevor er ihn liebevoll anlächelte. "Tut dir noch etwas weh, Lilian? Wurdest du noch weiter verletzt?"
Nach einem viel zu hohen Angebot, willigte der bullige Adlige ein. Aerys musste seinem bereits fertigen Kunstwerk keine Befehl erteilen. Bereitwillig glitt Darion auf den Krieger zu und lenkte ihn und die Meute ab. Aerys zog den schluchzenden Jüngling zu sich hoch, wandte ihn von dem Bett ab, damit er nicht sehen musste, was sich nun darauf abspielte. Damit er nicht mitbekam, wie Aerys seinen anderen Sklaven für Lilian opferte. Behutsam führte er den mitgenommenen Jüngling aus dem Amphitheater, sandte dabei seinem einen Leibwächter, dass er auf Darion aufpassen sollte, damit es seine Kunden nicht mit ihm übertrieben.
Kurz hielt er bei einer Heilerin von Lady Uleste inne, die sich um Lilians Wange kümmern sollte und der Auktionator musste den Stummzauber aufheben. Danach führte er Lilian in einer schützenden Umarmung weiter weg in den Garten. Dabei waren dem Jüngling noch immer die Hände mit einer Seidenschlaufe gefesselt. In seinen zarten, weissen Söckchen musste der süsse Junge über Kies, Stein und schliesslich Gras gehen. Noch immer in dieser zarten, hübschen Unterwäsche, die Aerys ihm nicht so schnell wieder auzuziehen gedachte. Er war so niedlich darin und dem Adligen wurde es ganz anders.
Als Lilian jedoch immer öfters gegen ihn stolperte und Aerys mehr Kraft aufwenden musste, um ihn zu stützen, brachte er ihn zu einer etwas abseits gelegenen Parkbank. Sanfte Lampions glühten wie nahe Sterne um sie herum. Nachdem er sich versichert hatte, das Lilian selber sitzen konnte, setzte er sich mit etwas Abstand zu ihm und untersuchte die Seidenfessel.
"Na, dann schauen wir mal, wie wir das hier wieder wegbekommen", überlegte er freundlich, nachdem er Lilians Hörschutz wieder aufgehoben hatte. Umständlicher als es nötig gewesen wäre, fummelte er an der Seide herum, bevor er mit einer sinnlichen Bewegung an den Bändern zog und sich die Fessel löste. Sanft streifte er es ab, legte es Lilian wie eine Stola um die Schultern. Danach befreite er ihn von der rosa Spange in seinem Haar, legte sie ihm in die Hände, bevor er ihn liebevoll anlächelte. "Tut dir noch etwas weh, Lilian? Wurdest du noch weiter verletzt?"
Re: Gefangen in Sklaverei
Lilian hielt sich weiterhin an dem adeligen Prinzen fest und hoffte, dieser würde ihn weiter beschützen und diesen entsetzlichen Moment beenden. Der Jugendliche wagte zu hoffen, dass er womöglich doch dem grausamen Schicksal seiner Jungfernnacht entkommen war. Dass es dieser Mann gut mit ihm meinte. Dass vielleicht doch jemand sah, dass Lilian ein Mensch war und keine Ware, die man weiter verkaufte.
Der Prinz zog ihn hoch von dem Bett. Lilian folgte ihm hastig, immer noch ein wenig schluchzend. Er wollte so schnell wie möglich runter von dem Bett. Weg von dem schrecklichen Krieger, der in ihn hatte stoßen wollen. Es bestrafte Lilian auch niemand mit weiteren Schmerzen durch das Sklavenhalsband oder heftigen Schlägen. Der Jüngling hielt sich ganz dicht an dem Prinzen, der ihn vom Bett abwandte und die Stufen hoch führte, weg von dem Amphietheater. Zitternd vor Schock folgte er dem Adeligen, der ihn am Arm stützte und zu einer Heilerin brachte, die Lilians blutige Wange heilte. Auch der Wächter kam, der die Auktion geleitet hatte. Ungnädig sah er den Jüngling an, sagte aber nichts abwertendes, obwohl es ihm ins Gesicht geschrieben stand.
Als Mirco etwas zu dem Prinzen sagte, hörte Lilian es weiterhin nicht. Alle Geräusche schienen gebannt. Vielleicht war das besser so, denn niemand in diesem Haus hatte bisher etwas gutes zu ihm gesagt.
Lilian war viel zu eingeschüchtert und sprachlos ob der Situation, dass er selbst Worte gefunden hätte, die er hätte sagen können. Er hatte keine Worte für das was ihm beinahe passiert war.
Prinz Verden legte einen Arm um ihn, führte ihn durch den Garten. Unbeholfen stolperte Lilian neben ihm her. Man hatte ihm keine Schuhe gegeben und so ging er in den weißen Söckchen über den Kiesweg ehe sie über Stein und dann Gras gingen. Das Gras war am angenehmsten. Alles fühlte sich angenehm an, nachdem er gezwungen worden war die Füße in der Luft zu haben.
Geschwächt von seinem Kampf gegen die Fesseln, erschöpft vom gesamten langen Tag hatte der Jugendliche immer stärkere Probleme weiter zu gehen. Der Mann führte ihn zu einer Bank, wo Lilian sich setzen und ausruhen konnte.
Lampions legten weiches Licht auf den zarten mädchenhaften Jüngling. Er presste die Beine zusammen, die Rüschchen ballten sich um seine schlanken Schenkel. Der Adelige griff vorsichtig nach Lilians Hände, die noch gefesselt waren. Als der Prinz sprach, kehrten damit auch alle Geräusche zurück, erfüllten die Luft. Zirpende Grillen, schwache Musik etwas weiter weg, die sonore, ruhige Stimme des Adeligen.
Er zog die Fesseln ganz langsam von Lilians Armen. Die Seide glitt über die zarte Haut, wand sich mehrmals darum ehe er frei war. Prinz Verden legte ihm das Band um seine Schultern. Scheu sah Lilian hoch zu ihm, ließ zu wie der Mann ihm die rosa Haarspange abnahm und in Lilians offene Handflächen legte. Die Haarspange war filigran, mädchenhaft. Er war kein Mädchen, auch wenn er gerade genau wie eines aussah. Lilians Hand schloss sich trotzdem um die Spange.
Der Mann lächelte ihn fürsorglich an und fragte ihn, ob ihm etwas weh täte. Nannte ihn bei Namen.
"Meine Fußgelenke...", sagte der Jugendliche leise. Da wo ihn der Mann grob gepackt und zu sich gerissen hatte. Mit geröteten Augen sah er den Adeligen an. "Danke, Prinz Verden... ihr habt mich gerettet... ihr seid der erste, der mit mir redet." Wirklich mit ihm sprach. Zum ersten Mal seit Tagen fühlte sich der junge Dhemlaner wieder wie ein Mensch. Aufgelöst begann er nochmal zu weinen.
Der Prinz zog ihn hoch von dem Bett. Lilian folgte ihm hastig, immer noch ein wenig schluchzend. Er wollte so schnell wie möglich runter von dem Bett. Weg von dem schrecklichen Krieger, der in ihn hatte stoßen wollen. Es bestrafte Lilian auch niemand mit weiteren Schmerzen durch das Sklavenhalsband oder heftigen Schlägen. Der Jüngling hielt sich ganz dicht an dem Prinzen, der ihn vom Bett abwandte und die Stufen hoch führte, weg von dem Amphietheater. Zitternd vor Schock folgte er dem Adeligen, der ihn am Arm stützte und zu einer Heilerin brachte, die Lilians blutige Wange heilte. Auch der Wächter kam, der die Auktion geleitet hatte. Ungnädig sah er den Jüngling an, sagte aber nichts abwertendes, obwohl es ihm ins Gesicht geschrieben stand.
Als Mirco etwas zu dem Prinzen sagte, hörte Lilian es weiterhin nicht. Alle Geräusche schienen gebannt. Vielleicht war das besser so, denn niemand in diesem Haus hatte bisher etwas gutes zu ihm gesagt.
Lilian war viel zu eingeschüchtert und sprachlos ob der Situation, dass er selbst Worte gefunden hätte, die er hätte sagen können. Er hatte keine Worte für das was ihm beinahe passiert war.
Prinz Verden legte einen Arm um ihn, führte ihn durch den Garten. Unbeholfen stolperte Lilian neben ihm her. Man hatte ihm keine Schuhe gegeben und so ging er in den weißen Söckchen über den Kiesweg ehe sie über Stein und dann Gras gingen. Das Gras war am angenehmsten. Alles fühlte sich angenehm an, nachdem er gezwungen worden war die Füße in der Luft zu haben.
Geschwächt von seinem Kampf gegen die Fesseln, erschöpft vom gesamten langen Tag hatte der Jugendliche immer stärkere Probleme weiter zu gehen. Der Mann führte ihn zu einer Bank, wo Lilian sich setzen und ausruhen konnte.
Lampions legten weiches Licht auf den zarten mädchenhaften Jüngling. Er presste die Beine zusammen, die Rüschchen ballten sich um seine schlanken Schenkel. Der Adelige griff vorsichtig nach Lilians Hände, die noch gefesselt waren. Als der Prinz sprach, kehrten damit auch alle Geräusche zurück, erfüllten die Luft. Zirpende Grillen, schwache Musik etwas weiter weg, die sonore, ruhige Stimme des Adeligen.
Er zog die Fesseln ganz langsam von Lilians Armen. Die Seide glitt über die zarte Haut, wand sich mehrmals darum ehe er frei war. Prinz Verden legte ihm das Band um seine Schultern. Scheu sah Lilian hoch zu ihm, ließ zu wie der Mann ihm die rosa Haarspange abnahm und in Lilians offene Handflächen legte. Die Haarspange war filigran, mädchenhaft. Er war kein Mädchen, auch wenn er gerade genau wie eines aussah. Lilians Hand schloss sich trotzdem um die Spange.
Der Mann lächelte ihn fürsorglich an und fragte ihn, ob ihm etwas weh täte. Nannte ihn bei Namen.
"Meine Fußgelenke...", sagte der Jugendliche leise. Da wo ihn der Mann grob gepackt und zu sich gerissen hatte. Mit geröteten Augen sah er den Adeligen an. "Danke, Prinz Verden... ihr habt mich gerettet... ihr seid der erste, der mit mir redet." Wirklich mit ihm sprach. Zum ersten Mal seit Tagen fühlte sich der junge Dhemlaner wieder wie ein Mensch. Aufgelöst begann er nochmal zu weinen.
Re: Gefangen in Sklaverei
Aerys schmolz dahin. Lilian sah so überaus süss aus, wie er da auf der Bank sass, seine Beine fest zusammen presste und sein zartes Kleidchen sanft über seine Oberschenkel streichelte. So verloren und schutzbedürftig. Aerys musste sich beherrschen, ihm nicht über die Wange zu streicheln. Das würde dem Jüngling kaum gefallen. Aber als er dann zu weinen anfing, nahm er ihn doch wieder in den Arm, drückte ihn tröstendn an sich und streichelte ihm beruhigend über den Rücken. Liebevoll sprach er ihm beruhigende Worte zu, dass es schon gut wäre, dass der Abend vorbei und er in Sicherheit wäre. Dass er gerne mit ihm redete. Beruhigende Worte, bis der Junge nicht mehr weinen musste.
Dann erst löste er sich etwas von ihm. Nicht weit. Nur so, dass er ein seidenes Taschentuch herbei rufen und Lilians Wangen behutsam damit trocknen konnte. Aerys genoss es, sich um den Jüngling zu kümmern. Er würde sich noch ganz oft und ausgibig um ihn kümmern. Freundlich legte er er ihm das Taschentuch in die Hand, damit er sich die letzten Tränen noch selbst wegwischen konnte.
"Magst du deine Füsse auf meinen Schoss legen, Lilian?" fragte er ihn sanft. "Dann kann ich mir deine Fussgelenke ansehen. Ich habe da eine Salbe bei mir, die gegen Quetschungen hilft." Der junge Krieger zögerte noch etwas, hob dann aber schliesslich scheu seine Füsse an, legte sie über Aerys Knie. Er wirkte dabei so zerbrechlich in der weissen Wäsche. So hübsch und verführerisch. Zärtlich streichelte Aerys über die schlanken Schienbeine, natürlich nur, um dem Jungen behutsam seine süssen Söckchen auszuziehen. Jetzt durfte er nur nicht hart werden. Glücklicherweise war Aerys geübt in Sachen Zurückhaltung, wenn es um die Gestaltung eines Kunstwerkes ging.
"Oh, das sieht übel gequetscht aus", erkannte er betroffen, legte die Söckchen auf Lilians Schoss. Die sollte er bloss nicht verlieren. Er sah zu süss darin aus. "Diese roten Fingerabdrücke werden sich schon bald violett und blau färben. Aber damit sollte der Schmerz zu ertragen sein." Er rief eine Dose mit kühlender Creme herbei und begann behutsam die Gelenke einzureiben. Ganz vorsichtig und sanft streichelnd. "Na, was ist? Fühlt sich das nicht schon viel besser an?"
Dann erst löste er sich etwas von ihm. Nicht weit. Nur so, dass er ein seidenes Taschentuch herbei rufen und Lilians Wangen behutsam damit trocknen konnte. Aerys genoss es, sich um den Jüngling zu kümmern. Er würde sich noch ganz oft und ausgibig um ihn kümmern. Freundlich legte er er ihm das Taschentuch in die Hand, damit er sich die letzten Tränen noch selbst wegwischen konnte.
"Magst du deine Füsse auf meinen Schoss legen, Lilian?" fragte er ihn sanft. "Dann kann ich mir deine Fussgelenke ansehen. Ich habe da eine Salbe bei mir, die gegen Quetschungen hilft." Der junge Krieger zögerte noch etwas, hob dann aber schliesslich scheu seine Füsse an, legte sie über Aerys Knie. Er wirkte dabei so zerbrechlich in der weissen Wäsche. So hübsch und verführerisch. Zärtlich streichelte Aerys über die schlanken Schienbeine, natürlich nur, um dem Jungen behutsam seine süssen Söckchen auszuziehen. Jetzt durfte er nur nicht hart werden. Glücklicherweise war Aerys geübt in Sachen Zurückhaltung, wenn es um die Gestaltung eines Kunstwerkes ging.
"Oh, das sieht übel gequetscht aus", erkannte er betroffen, legte die Söckchen auf Lilians Schoss. Die sollte er bloss nicht verlieren. Er sah zu süss darin aus. "Diese roten Fingerabdrücke werden sich schon bald violett und blau färben. Aber damit sollte der Schmerz zu ertragen sein." Er rief eine Dose mit kühlender Creme herbei und begann behutsam die Gelenke einzureiben. Ganz vorsichtig und sanft streichelnd. "Na, was ist? Fühlt sich das nicht schon viel besser an?"
Re: Gefangen in Sklaverei
Als Lilian zu weinen begonnen hatte, rückte der Prinz näher zu ihm und nahm ihn in den Arm. Schutzsuchend drückte sich Lilian fest an den Fremden. Er kannte den Mann nicht, er wusste nur eine Sache über ihn. Prinz Verden hatte ihn vor einem grausamen Schicksal gerettet. So suchte der Junge Trost bei der einzigen Person, die gerade da war. Die tröstenden Berührungen, das Streicheln und die liebevollen Worte waren ein süßer Balsam und taten so gut. Er musste gleich noch einmal aufschluchzen und es dauerte ein wenig bis der junge Dhemlaner sich beruhigt hatte.
Der Adelige löste sich ein wenig von ihm und tupfte mit einem Seidentuch über Lilians nasse Wangen. Leicht verlegen blickte der Jugendliche zu seinem Retter. Er war so nett zu ihm. Lilian bekam das Tuch gereicht, konnte sich die letzten Tränen fortwischen. Es verwischte nur leicht seine Schminke, bewirkte, dass er nun eher wie ein verheultes Mädchen aussah.
"Danke...", flüsterte er scheu. Prinz Verden wollte ihm weiter helfen und sich die schmerzenden Fußgelenke anschauen. Lilian zögerte kurz, doch er hatte keinen Grund den Mann zu mißtrauen, der ihm bisher nur geholfen hatte. Der Jüngling rückte auf der Bank etwas herum und bettete seine Füße über die Oberschenkel des Mannes, damit dieser die Gelenke mit Salbe behandeln konnte. Zunächst wurden ihm langsam die Söckchen ausgezogen. Der Adelige bemerkte besorgt, dass aus den roten Abdrücken üble Quetschungen werden würden. Die kühlende Salbe würde aber helfen. Ganz behutsam gab der Prinz die Salbe auf die Abdrücke und rieb es langsam in die Haut.
Lilian erschauderte kurz. Zunächst fühlte es sich kalt und prickelnd an, dann war es ein beruhigendes Gefühl.
"Ja... schon besser", sagte er leise. Man sah ihm an, dass er immer noch ziemlich mitgenommen war von dem was im Amphitheater passiert war. "Danke, Prinz Verden..."
Es war fast schön hier, wo sie saßen. Friedlich. Abwesend strich Lilian über die Söckchen auf seinem Schoß, hatte die pinke Haarsprange in ein kleines genähtes Täschchen an dem Höschen verstaut. "Was... passiert jetzt mit mir?", wagte er zu fragen, "Werde ich noch einmal versteigert?"
Der Prinz lächelte ihn freundlich an und beruhigte ihn, dass es heute für Lilian vorbei wäre und sie würden dorthin fahren, wo der Adelige wohnte. Der Jugendliche war hauptsächlich erleichtert, dass er keine weitere schreckliche Auktion erleben würde.
"Ich will hier weg", stimmte er zu. Er fühlte sich müde und erschöpft von den erniedrigenden Behandlungen, die ihm hier widerfahren war. "Bitte bringt mich hier weg", flehte er seinen Beschützer an. Lilian wusste nicht wie Prinz Verden es geschafft hatte, dass Lilian mit ihm mitgehen durfte, doch er war sehr froh darum.
Prinz Verden führte ihn nach einem Moment auch zurück zum Anwesen. Auf dem Weg sah Lilian zwei adelige Männer weiter vorne entlang spazieren. Sofort presste er sich ängstlich an seinen Retter.
Drinnen im Haus brachte Prinz Verden ih in ein Bad, damit Lilian sich das Gesicht waschen konnte. Der Junge wollte schon beginnen, als der Adelige ihn warnte, dass es in den Augen brennen konnte, wenn man Schminke unachtsam abwusch. Mit einem speziellen runden Tüchlein begann der Prinz über Lilians Gesicht zu tupfen, erklärte ihm in welchen Bewegungen er die Schminke gut abbekam. Der Jugendliche machte es dann vorsichtig nach und war froh, die Schminke loszuwerden, die ihn so stark verändert hatte.
Verwirrt betrachtete er sich im Spiegel. Die Frisur und die Kleidung war immer noch die gleiche. Hinter ihm stand der Prinz mit dem dunklen, zurückgekämmten Haar. Ganz im Gegensatz zu der zarten weißen Kleidung, die der Jugendliche hatte anziehen müssen, trug der Mann einen edlen schwarzen Anzug den Lilian leider etwas zerknittert hatte.
"Denkt ihr auch, dass ich wie ein Mädchen aussehe?", fragte Lilian verunsichert, die Hände gegen seinen Schoß gepresst. Die Söckchen hatte er beim Rückweg wieder angezogen, damit er sich die Füße nicht stach an den Steinen. Der Mann würde ihm vielleicht eine ehrliche Antwort geben. Nicht diese gierigen Worte, die die anderen ausgestoßen hatten.
Der Adelige löste sich ein wenig von ihm und tupfte mit einem Seidentuch über Lilians nasse Wangen. Leicht verlegen blickte der Jugendliche zu seinem Retter. Er war so nett zu ihm. Lilian bekam das Tuch gereicht, konnte sich die letzten Tränen fortwischen. Es verwischte nur leicht seine Schminke, bewirkte, dass er nun eher wie ein verheultes Mädchen aussah.
"Danke...", flüsterte er scheu. Prinz Verden wollte ihm weiter helfen und sich die schmerzenden Fußgelenke anschauen. Lilian zögerte kurz, doch er hatte keinen Grund den Mann zu mißtrauen, der ihm bisher nur geholfen hatte. Der Jüngling rückte auf der Bank etwas herum und bettete seine Füße über die Oberschenkel des Mannes, damit dieser die Gelenke mit Salbe behandeln konnte. Zunächst wurden ihm langsam die Söckchen ausgezogen. Der Adelige bemerkte besorgt, dass aus den roten Abdrücken üble Quetschungen werden würden. Die kühlende Salbe würde aber helfen. Ganz behutsam gab der Prinz die Salbe auf die Abdrücke und rieb es langsam in die Haut.
Lilian erschauderte kurz. Zunächst fühlte es sich kalt und prickelnd an, dann war es ein beruhigendes Gefühl.
"Ja... schon besser", sagte er leise. Man sah ihm an, dass er immer noch ziemlich mitgenommen war von dem was im Amphitheater passiert war. "Danke, Prinz Verden..."
Es war fast schön hier, wo sie saßen. Friedlich. Abwesend strich Lilian über die Söckchen auf seinem Schoß, hatte die pinke Haarsprange in ein kleines genähtes Täschchen an dem Höschen verstaut. "Was... passiert jetzt mit mir?", wagte er zu fragen, "Werde ich noch einmal versteigert?"
Der Prinz lächelte ihn freundlich an und beruhigte ihn, dass es heute für Lilian vorbei wäre und sie würden dorthin fahren, wo der Adelige wohnte. Der Jugendliche war hauptsächlich erleichtert, dass er keine weitere schreckliche Auktion erleben würde.
"Ich will hier weg", stimmte er zu. Er fühlte sich müde und erschöpft von den erniedrigenden Behandlungen, die ihm hier widerfahren war. "Bitte bringt mich hier weg", flehte er seinen Beschützer an. Lilian wusste nicht wie Prinz Verden es geschafft hatte, dass Lilian mit ihm mitgehen durfte, doch er war sehr froh darum.
Prinz Verden führte ihn nach einem Moment auch zurück zum Anwesen. Auf dem Weg sah Lilian zwei adelige Männer weiter vorne entlang spazieren. Sofort presste er sich ängstlich an seinen Retter.
Drinnen im Haus brachte Prinz Verden ih in ein Bad, damit Lilian sich das Gesicht waschen konnte. Der Junge wollte schon beginnen, als der Adelige ihn warnte, dass es in den Augen brennen konnte, wenn man Schminke unachtsam abwusch. Mit einem speziellen runden Tüchlein begann der Prinz über Lilians Gesicht zu tupfen, erklärte ihm in welchen Bewegungen er die Schminke gut abbekam. Der Jugendliche machte es dann vorsichtig nach und war froh, die Schminke loszuwerden, die ihn so stark verändert hatte.
Verwirrt betrachtete er sich im Spiegel. Die Frisur und die Kleidung war immer noch die gleiche. Hinter ihm stand der Prinz mit dem dunklen, zurückgekämmten Haar. Ganz im Gegensatz zu der zarten weißen Kleidung, die der Jugendliche hatte anziehen müssen, trug der Mann einen edlen schwarzen Anzug den Lilian leider etwas zerknittert hatte.
"Denkt ihr auch, dass ich wie ein Mädchen aussehe?", fragte Lilian verunsichert, die Hände gegen seinen Schoß gepresst. Die Söckchen hatte er beim Rückweg wieder angezogen, damit er sich die Füße nicht stach an den Steinen. Der Mann würde ihm vielleicht eine ehrliche Antwort geben. Nicht diese gierigen Worte, die die anderen ausgestoßen hatten.
Re: Gefangen in Sklaverei
"Gern geschehen Lilian", antwortete er liebevoll, betrachtete den Jugendlichen genüsslich. Aerys konnte sich gar nicht an ihm sattsehen. Er war so zart. Aerys wollte ihn für immer so haben. "Nein, nein, für heute ist es vorbei für dich", beruhigte er ihn. später würde Lilian sicherlich noch ganz oft versteigert werden. Bis dahin blieb jedoch noch ganz viel Zeit. Sanft streichelte er ihm über die Hände, nahm ihm die Söckchen wieder ab und zog sie ihm vorsichtig wieder an. Natürlich könnte er den Jungen tragen, wenn sie weiter gingen. Doch dafür gefiel es Aerys viel zu gut, wenn sich Lilian an ihn schmiegte während sie über Steinplatten oder Kies gingen.
"Jetzt gehen wir erst einmal zu meinem Zuhause", erklärte ihm lieb. "Da kannst du dich in aller Ruhe erholen." Lilian stimmte dem erleichtert zu, bat ihn sogar, ihn hier wegzubringen. "Das werde ich, Lilian", versprach er ihm. "Das werde ich." Sanft stellte er ihm die Füsse zurück auf den Boden, erhob sich und half anschliessend Lilian aufzustehen. Langsam führte er ihn zurück zu dem Anwesen. Lilian brauchte dringend ein Bad und Aerys Kutsche wartete ebenfalls da. Auf dem Weg begegneten sie zwei anderen Gästen. Sofort drückte Lilian sich ängstlich an ihn. Aerys genoss es. Beschützend streichelte er ihn durch den zarten Stoff des Leibchens.
Ohne aufgehalten zu werden gelangten sie ins Anwesen. Ein Diener brachte sie zu einem Gästezimmer mit Bad. Lilian schickte er schon einmal vor, damit er dem Diener noch auftragen konnte, Lady Ulestes Zofe vorbei zu schicken. Sie hatten noch einen geschäftlichen Austausch zu tätigen. Er brauchte Lilians Besitzurkunde und sein Juwel. Im Gegenzug bekam Lady Uleste noch eine ganze Stange Geld von ihm.
"Pass mit der Wimperntusche auf, Lilian", warnte er den süssen, unbedachten Jungen, der sich im Bad schon die Schminke abwaschen wollte. "Die brennt ganz fürchterlich in den Augen, wenn du sie nicht richtig entfernst." Ungeniert ging er zu dem Krieger ins Bad, schnappte sich da ein sanftes Tuch, welches extra dafür bereit gelegt worden war, befeuchtete es mit Wasser und begann vorsichtig Lilians Schminke abzutupfen. Sie sah schon so verheult aus, dass es Aerys nicht mehr gefiel. Zumindest nicht für diese Situation.
Nachdem er sicher war, dass Lilian sich richtig abschminken konnte, liess er es ihn alleine machen, betrachtete ihn dafür versonnen. Arglos beugte sich der Jugendliche über dem Waschbecken vor und so hatte Aerys ungehinderten Blick auf seinen knackigen, kleinen Apfelhintern. Ein süsses Herzchen sparte genau die richtige Stelle aus. Es war rafiniert. Aerys freute sch darauf, dem Jüngling beizubringen, wie man sich in solcher Wäsche richtig bewegte. Wobei Lilian eine natürliche Begabung dafür zu haben schien. Die Hände anmutig gegen seinen Schoss gepresst drehte er sich scheu zu ihm um und fragte ihn verletzlich, ob er auch dachte, dass er wie ein Mädchen aussehe.
Etwas verblüfft über die direkte Frage, zog Aerys die linke Braue hoch, räusperte sich dann und strich seinen Anzug glatt. "Ja, ich denke auch, dass du wie ein Mädchen aussiehst, Lilian", gestand er ehrlich. Er stiess sich vom Türrahmen ab und ging langsam auf seinen neuen Schützling zu. "Ein besonders zierliches, süsses und liebes Mädchen sogar." In dem Moment wusste er, dass er Lilian auch so zu einem Kunstwerk kreieren würde. Eindeutig ein Mann, ja. Körperlich wollte er nichts ändern lassen. Doch er würde ihn zum Verhalten eines sanften, fügsamen Mädchens erziehen. Nur für sich allein. Andere würden diesen Teil von Lilian nicht bekommen. Der sollte nur Aerys gehören.
"Aber das ist nichts schlimmes, Lilian", machte er dem Jungen Mut. Zärtlich streichelte er ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht, stand nun ganz dicht und vereinnahmend vor ihm. "Im Gegenteil, du kannst das zu deinem Vorteil nutzen, damit spielen und gar Macht über andere gewinnen. Allem voran ist es jedoch sehr niedlich und ich bin sehr dafür, dass es in dieser brutalen, ruppigen Welt auch schönes, niedliches und sanftes geben darf. Die Welt wäre nicht so grausam, wenn es mehr von deiner Sorte gäbe, süsser Lilian und wenn du möchtest, werde ich dich darin unterrichten, deine Gaben zu erkennen und zu nutzen, so dass du schlussendlich nie wieder solche Angst fühlen musst wie heute."
"Jetzt gehen wir erst einmal zu meinem Zuhause", erklärte ihm lieb. "Da kannst du dich in aller Ruhe erholen." Lilian stimmte dem erleichtert zu, bat ihn sogar, ihn hier wegzubringen. "Das werde ich, Lilian", versprach er ihm. "Das werde ich." Sanft stellte er ihm die Füsse zurück auf den Boden, erhob sich und half anschliessend Lilian aufzustehen. Langsam führte er ihn zurück zu dem Anwesen. Lilian brauchte dringend ein Bad und Aerys Kutsche wartete ebenfalls da. Auf dem Weg begegneten sie zwei anderen Gästen. Sofort drückte Lilian sich ängstlich an ihn. Aerys genoss es. Beschützend streichelte er ihn durch den zarten Stoff des Leibchens.
Ohne aufgehalten zu werden gelangten sie ins Anwesen. Ein Diener brachte sie zu einem Gästezimmer mit Bad. Lilian schickte er schon einmal vor, damit er dem Diener noch auftragen konnte, Lady Ulestes Zofe vorbei zu schicken. Sie hatten noch einen geschäftlichen Austausch zu tätigen. Er brauchte Lilians Besitzurkunde und sein Juwel. Im Gegenzug bekam Lady Uleste noch eine ganze Stange Geld von ihm.
"Pass mit der Wimperntusche auf, Lilian", warnte er den süssen, unbedachten Jungen, der sich im Bad schon die Schminke abwaschen wollte. "Die brennt ganz fürchterlich in den Augen, wenn du sie nicht richtig entfernst." Ungeniert ging er zu dem Krieger ins Bad, schnappte sich da ein sanftes Tuch, welches extra dafür bereit gelegt worden war, befeuchtete es mit Wasser und begann vorsichtig Lilians Schminke abzutupfen. Sie sah schon so verheult aus, dass es Aerys nicht mehr gefiel. Zumindest nicht für diese Situation.
Nachdem er sicher war, dass Lilian sich richtig abschminken konnte, liess er es ihn alleine machen, betrachtete ihn dafür versonnen. Arglos beugte sich der Jugendliche über dem Waschbecken vor und so hatte Aerys ungehinderten Blick auf seinen knackigen, kleinen Apfelhintern. Ein süsses Herzchen sparte genau die richtige Stelle aus. Es war rafiniert. Aerys freute sch darauf, dem Jüngling beizubringen, wie man sich in solcher Wäsche richtig bewegte. Wobei Lilian eine natürliche Begabung dafür zu haben schien. Die Hände anmutig gegen seinen Schoss gepresst drehte er sich scheu zu ihm um und fragte ihn verletzlich, ob er auch dachte, dass er wie ein Mädchen aussehe.
Etwas verblüfft über die direkte Frage, zog Aerys die linke Braue hoch, räusperte sich dann und strich seinen Anzug glatt. "Ja, ich denke auch, dass du wie ein Mädchen aussiehst, Lilian", gestand er ehrlich. Er stiess sich vom Türrahmen ab und ging langsam auf seinen neuen Schützling zu. "Ein besonders zierliches, süsses und liebes Mädchen sogar." In dem Moment wusste er, dass er Lilian auch so zu einem Kunstwerk kreieren würde. Eindeutig ein Mann, ja. Körperlich wollte er nichts ändern lassen. Doch er würde ihn zum Verhalten eines sanften, fügsamen Mädchens erziehen. Nur für sich allein. Andere würden diesen Teil von Lilian nicht bekommen. Der sollte nur Aerys gehören.
"Aber das ist nichts schlimmes, Lilian", machte er dem Jungen Mut. Zärtlich streichelte er ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht, stand nun ganz dicht und vereinnahmend vor ihm. "Im Gegenteil, du kannst das zu deinem Vorteil nutzen, damit spielen und gar Macht über andere gewinnen. Allem voran ist es jedoch sehr niedlich und ich bin sehr dafür, dass es in dieser brutalen, ruppigen Welt auch schönes, niedliches und sanftes geben darf. Die Welt wäre nicht so grausam, wenn es mehr von deiner Sorte gäbe, süsser Lilian und wenn du möchtest, werde ich dich darin unterrichten, deine Gaben zu erkennen und zu nutzen, so dass du schlussendlich nie wieder solche Angst fühlen musst wie heute."
Re: Gefangen in Sklaverei
Prinz Verden räusperte sich, strich sich über den Anzug ehe er dann sagte, dass er auch fand, Lilian würde wie ein Mädchen aussehen. Beschämt biss sich der junge Krieger auf die sanften Lippen. Er wollte kein Mädchen sein. Er wusste, er war noch kein richtiger Mann, weil er noch zu jung war, aber noch weniger wollte er ein Mädchen sein. Der Adelige fuhr fort, dass Lilian sogar besonders zierlich, süß und lieb als Mädchen sei.
"Ich will kein Mädchen sein", wagte der Jugendliche leise einzuwenden. Trotzdem sah er anscheinend wie eines aus, wenn selbst sein Retter dies sagte. Der Adelige kam näher bis er dicht vor Lilian stand. Etwas verunsichert wollte der Junge zurückweichen, spürte aber das Waschbecken hinter sich. So konnte der Prinz ihm ungehindert eine Strähne aus der Stirn streichen. Prinz Verden sagte, es wäre nicht schlimm, wenn er wie ein Mädchen aussähe. Lilian könnte das zu seinem Vorteil gebrauchen und damit Macht über andere gewinnen.
Erste Verunsicherung spiegelte sich in Lilians schönem Gesicht wieder. "Ich will das nicht...", wandte er langsam ein. "Ich möchte nur nachhause."
Prinz Verden meinte, er wäre froh, dass es so etwas niedliches und sanftes wie Lilian gäbe, wo die Welt allgemein so brutal und ruppig wäre. Sie wäre weniger grausam, gäbe es mehr wie Lilian. Das klang fast einleuchtend, aber Lilian wäre trotzdem lieber ein richtiger Mann, damit er sich besser wehren konnte.
"Wenn du möchtest, werde ich dich darin unterrichten, deine Gaben zu erkennen und zu nutzen, so dass du schlussendlich nie wieder solche Angst fühlen musst wie heute", bot der Adelige ihm an. Lilian hielt es nicht mehr aus wie nah der Prinz stand, wich zur Seite aus. Er verstand nicht ganz was der Mann meinte und worin er ihn unterrichten wollte. Etwa darin, dass er wie ein Mädchen aussah? Er schüttelte den Kopf. Das wollte er nicht lernen.
"Aber ich habe schon eine Gabe, Prinz. Ich habe ein wirklich gutes Gedächtnis. Ich muss mir nur einmal etwas durchlesen und dann merke ich es mir." Man hatte ihm längst geholfen seine Gaben zu erkennen. Seine Eltern hatten ihn gefördert. "Und ich wurde schon unterrichtet. In Amdarh. Ich habe dort eine Ausbildung als Notariatsgehilfe begonnen, aber dann kam der Krieg und ich wurde eingezogen in die Armee. Ich war Botenjunge in Raej..." Er presste die Lippen zusammen, zitterte kurz. "Es war nicht sehr schön dort..." Nein, weder sanft noch niedlich. Und Lilian hatte sich auch nicht so gefühlt. Flehend blickte er den Adeligen an.
"Bitte, Prinz Verden, ich möchte nur nach hause nach Amdarh. Ich habe eine Gefährtin und meine Familie macht sich bestimmt auch schon Sorgen." Der Adelige hatte ihm bisher nur geholfen und so hoffte Lilian, dass der Mann ihm auch weiterhin helfen würde.
"Ich will kein Mädchen sein", wagte der Jugendliche leise einzuwenden. Trotzdem sah er anscheinend wie eines aus, wenn selbst sein Retter dies sagte. Der Adelige kam näher bis er dicht vor Lilian stand. Etwas verunsichert wollte der Junge zurückweichen, spürte aber das Waschbecken hinter sich. So konnte der Prinz ihm ungehindert eine Strähne aus der Stirn streichen. Prinz Verden sagte, es wäre nicht schlimm, wenn er wie ein Mädchen aussähe. Lilian könnte das zu seinem Vorteil gebrauchen und damit Macht über andere gewinnen.
Erste Verunsicherung spiegelte sich in Lilians schönem Gesicht wieder. "Ich will das nicht...", wandte er langsam ein. "Ich möchte nur nachhause."
Prinz Verden meinte, er wäre froh, dass es so etwas niedliches und sanftes wie Lilian gäbe, wo die Welt allgemein so brutal und ruppig wäre. Sie wäre weniger grausam, gäbe es mehr wie Lilian. Das klang fast einleuchtend, aber Lilian wäre trotzdem lieber ein richtiger Mann, damit er sich besser wehren konnte.
"Wenn du möchtest, werde ich dich darin unterrichten, deine Gaben zu erkennen und zu nutzen, so dass du schlussendlich nie wieder solche Angst fühlen musst wie heute", bot der Adelige ihm an. Lilian hielt es nicht mehr aus wie nah der Prinz stand, wich zur Seite aus. Er verstand nicht ganz was der Mann meinte und worin er ihn unterrichten wollte. Etwa darin, dass er wie ein Mädchen aussah? Er schüttelte den Kopf. Das wollte er nicht lernen.
"Aber ich habe schon eine Gabe, Prinz. Ich habe ein wirklich gutes Gedächtnis. Ich muss mir nur einmal etwas durchlesen und dann merke ich es mir." Man hatte ihm längst geholfen seine Gaben zu erkennen. Seine Eltern hatten ihn gefördert. "Und ich wurde schon unterrichtet. In Amdarh. Ich habe dort eine Ausbildung als Notariatsgehilfe begonnen, aber dann kam der Krieg und ich wurde eingezogen in die Armee. Ich war Botenjunge in Raej..." Er presste die Lippen zusammen, zitterte kurz. "Es war nicht sehr schön dort..." Nein, weder sanft noch niedlich. Und Lilian hatte sich auch nicht so gefühlt. Flehend blickte er den Adeligen an.
"Bitte, Prinz Verden, ich möchte nur nach hause nach Amdarh. Ich habe eine Gefährtin und meine Familie macht sich bestimmt auch schon Sorgen." Der Adelige hatte ihm bisher nur geholfen und so hoffte Lilian, dass der Mann ihm auch weiterhin helfen würde.
Re: Gefangen in Sklaverei
Lilian wollte kein Mädchen sein. Er wollte dies nicht ausnutzen und lernen. Er wollte einfach nur nach Hause. Aerys lächelte mitfühlend. Lilian war verwirrt, verängstigt und erschöpft. Der Prinz nahm ihm seine Ablehnung nicht übel. Wusste er doch, dass Lilian sein Mädchen werden würde. Mit viel Zeit, Geduld und strenger Ausbildung. Egal ob der Junge wollte oder nicht. Zum Schluss würde er es wollen. Jetzt erkennte er jedoch noch nicht, was Aerys ihm für ein grossartiges Angebot machte, trat sogar etwas zur Seite, um mehr Luft zwischen sie zu bringen und erzählte ihm von einer anderen Gabe, die er hatte. Von seiner Ausbildung, die er bekommen hatte. Aerys war gespannt dies zu testen und auch zu sehen, was für eine Handschrift sein neuester Schüler hatte. Ob sie auch so zierlich und niedlich war?
"Lilian, ich kann dich gut verstehen, wirklich, doch ich fürchte, dies wird nicht möglich sein", schüttelte er bedauernd seinen Kopf. "Wie du selbst mitbekommen hast, herrscht Krieg. Du bist ein Dhemlaner mitten in Hayll. Meine Landsleute würden dich allein für deine Herkunft aufknüpfen, wenn sie dich dabei erwischen, dass du wieder zurück nach Dhemlan willst. Und sollte dir dies wider Erwarten doch gelingen, würden deine eigenen Leute dich als Desserteur erschiessen lassen. Du kannst nicht zurück nach Amdarh zu deiner Familie. Nicht so lange Krieg ist. Komm erst einmal mit mir zu mir nach Hause, bis die Lage sich beruhigt hat. Es ist auch schon spät in der Nacht und du musstest heute viel durchmachen. Lass uns morgen darüber sprechen."
Prompt klopfte es in diesem Moment. Aerys bedeutete Lilian, im Bad zu warten und ging selber zur Tür, um zu sehen, wer es war. Lady Ulestes Zofe. Rasch trat Aerys zu ihr auf den Gang hinaus, um den Kauf abzuwickeln. Er wollte nicht, dass der hübsche Krieger mitbekam, wie er eine Menge Geld für ihn bezahlte. Dafür bekam er die Besitzurkunde und das hübsche rosé Juwel ausgehändigt. Beides liess er in seinem Juwelengepäck verschwinden, bevor er wieder hinein zu dem Jugendlichen ging.
"Meine Kutsche wurde vorgefahren", informierte er ihn freundlich. "Wir können gehen." Hilfsbereit bot er Lilian seinen Arm an für den Weg zur Kutsche. Schutz anbietend und doch auch so, wie man einer Lady den Arm anbot. "Es wird eine Weile dauern, bis wir bei mir zu Hause sind. Wenn du magst, darfst du in der Kutsche gerne etwas schlafen. Ich werde dich dann wecken, wenn wir angekommen sind."
"Lilian, ich kann dich gut verstehen, wirklich, doch ich fürchte, dies wird nicht möglich sein", schüttelte er bedauernd seinen Kopf. "Wie du selbst mitbekommen hast, herrscht Krieg. Du bist ein Dhemlaner mitten in Hayll. Meine Landsleute würden dich allein für deine Herkunft aufknüpfen, wenn sie dich dabei erwischen, dass du wieder zurück nach Dhemlan willst. Und sollte dir dies wider Erwarten doch gelingen, würden deine eigenen Leute dich als Desserteur erschiessen lassen. Du kannst nicht zurück nach Amdarh zu deiner Familie. Nicht so lange Krieg ist. Komm erst einmal mit mir zu mir nach Hause, bis die Lage sich beruhigt hat. Es ist auch schon spät in der Nacht und du musstest heute viel durchmachen. Lass uns morgen darüber sprechen."
Prompt klopfte es in diesem Moment. Aerys bedeutete Lilian, im Bad zu warten und ging selber zur Tür, um zu sehen, wer es war. Lady Ulestes Zofe. Rasch trat Aerys zu ihr auf den Gang hinaus, um den Kauf abzuwickeln. Er wollte nicht, dass der hübsche Krieger mitbekam, wie er eine Menge Geld für ihn bezahlte. Dafür bekam er die Besitzurkunde und das hübsche rosé Juwel ausgehändigt. Beides liess er in seinem Juwelengepäck verschwinden, bevor er wieder hinein zu dem Jugendlichen ging.
"Meine Kutsche wurde vorgefahren", informierte er ihn freundlich. "Wir können gehen." Hilfsbereit bot er Lilian seinen Arm an für den Weg zur Kutsche. Schutz anbietend und doch auch so, wie man einer Lady den Arm anbot. "Es wird eine Weile dauern, bis wir bei mir zu Hause sind. Wenn du magst, darfst du in der Kutsche gerne etwas schlafen. Ich werde dich dann wecken, wenn wir angekommen sind."
Re: Gefangen in Sklaverei
Der Adelige schüttelte betrübt den Kopf und erklärte Lilian, dass es für ihn nicht möglich sein würde nach Amdarh zurück zu kehren. Der Krieg würde weiterhin andauern und es wäre gefährlich für einen Dhemlaner mitten in Hayll. Wenn man ihn dabei erwischte wie er zurück nach Dhemlan wollte, würde man ihn töten. Selbst wenn er es nach Dhemlan schaffte, würde man ihn dort als Desserteur erschießen. Bestürzt sah Lilian zu Prinz Verden.
"Aber... ich bin nicht aus der Armee geflohen. Man hat uns gefangen genommen..." Lilian hatte das nicht gewollt. Gut, er hatte auch nicht in die Armee gewollt, doch es war seine Pflicht gewesen. Niemand in Dhemlan konnte sich dem entziehen. Der Adelige sagte ihm bedauernd, dass die Umstände leider niemanden interessieren würden. Solange Krieg wäre könnte Lilian nicht zurück zu seiner Familie. Allmählich begriff das auch der Jugendliche. Traurig nickte er und war froh über das Angebot des Adeligen, dass er erst einmal mit ihm mitkommen konnte.
"Es ist auch schon spät in der Nacht und du musstest heute viel durchmachen. Lass uns morgen darüber sprechen", schlug Prinz Verden vor. Lilian nickte.
"Danke, dass ich zu euch kann", bedankte er sich und war sehr erleichtert das Anwesen verlassen zu können. Prinz Verden verließ noch einmal das Bad als es klopfte. Schwach sah der Jüngling die schreckliche Zofe, wich schreckhaft zurück. Zum Glück konnte er hier drin warten. Lilian war heilfroh nichts mehr mit Lady Uleste oder ihren Dienern zu tun haben zu müssen.
Der junge Krieger nutzte kurz die Toilette und trank einen Schluck Wasser. Seine Kehle tat leicht weh vom vielen Schreien. Er dachte an die Auktionen. An das was er hatte machen müssen. Was ihm beinahe passiert wäre. Es war zu verstörend um lange daran zu denken.
Kurze Zeit später kam Prinz Verden wieder hinein und sie konnten aufbrechen. Er erklärte dem Jugendlichen, dass die Reise länger dauern würde und wenn Lilian mochte, so konnte er in der Kutsche schlafen. Lilian nickte, hielt sich an dem Arm fest, der ihm angeboten wurde. In Lady Ulestes Heim war der Junge über den Schutz ganz dankbar. Er war so froh, dass Prinz Verden ihn gerettet hatte und ihn von hier fortbrachte.
"Danke, ich bin recht erschöpft", gab Lilian zu. Es war ein langer Tag gewesen. Da war ihm selbst die seltsame Kleidung egal in der er steckte. Er wollte bloß noch schlafen. "Wo lebt ihr denn?", fragte er. Der Prinz ließ ihm den Vortritt und half ihm in die Kutsche. Lilian konnte sich auf der Kutschbank dem Mann gegenüber setzen. Wobei der Jüngling sich rasch auf die Seite legte, die schlanken Beine angezogen. Er blickte den Adeligen noch einmal an, lächelte scheu.
"Danke, dass ihr mich gerettet habt, Prinz Verden. Ohne euch wäre ich verloren gewesen." Müde schloss er die Augen, konnte sie nicht länger offenhalten. Es dauerte nicht lange und der Jüngling war eingeschlafen, atmete leise.
"Aber... ich bin nicht aus der Armee geflohen. Man hat uns gefangen genommen..." Lilian hatte das nicht gewollt. Gut, er hatte auch nicht in die Armee gewollt, doch es war seine Pflicht gewesen. Niemand in Dhemlan konnte sich dem entziehen. Der Adelige sagte ihm bedauernd, dass die Umstände leider niemanden interessieren würden. Solange Krieg wäre könnte Lilian nicht zurück zu seiner Familie. Allmählich begriff das auch der Jugendliche. Traurig nickte er und war froh über das Angebot des Adeligen, dass er erst einmal mit ihm mitkommen konnte.
"Es ist auch schon spät in der Nacht und du musstest heute viel durchmachen. Lass uns morgen darüber sprechen", schlug Prinz Verden vor. Lilian nickte.
"Danke, dass ich zu euch kann", bedankte er sich und war sehr erleichtert das Anwesen verlassen zu können. Prinz Verden verließ noch einmal das Bad als es klopfte. Schwach sah der Jüngling die schreckliche Zofe, wich schreckhaft zurück. Zum Glück konnte er hier drin warten. Lilian war heilfroh nichts mehr mit Lady Uleste oder ihren Dienern zu tun haben zu müssen.
Der junge Krieger nutzte kurz die Toilette und trank einen Schluck Wasser. Seine Kehle tat leicht weh vom vielen Schreien. Er dachte an die Auktionen. An das was er hatte machen müssen. Was ihm beinahe passiert wäre. Es war zu verstörend um lange daran zu denken.
Kurze Zeit später kam Prinz Verden wieder hinein und sie konnten aufbrechen. Er erklärte dem Jugendlichen, dass die Reise länger dauern würde und wenn Lilian mochte, so konnte er in der Kutsche schlafen. Lilian nickte, hielt sich an dem Arm fest, der ihm angeboten wurde. In Lady Ulestes Heim war der Junge über den Schutz ganz dankbar. Er war so froh, dass Prinz Verden ihn gerettet hatte und ihn von hier fortbrachte.
"Danke, ich bin recht erschöpft", gab Lilian zu. Es war ein langer Tag gewesen. Da war ihm selbst die seltsame Kleidung egal in der er steckte. Er wollte bloß noch schlafen. "Wo lebt ihr denn?", fragte er. Der Prinz ließ ihm den Vortritt und half ihm in die Kutsche. Lilian konnte sich auf der Kutschbank dem Mann gegenüber setzen. Wobei der Jüngling sich rasch auf die Seite legte, die schlanken Beine angezogen. Er blickte den Adeligen noch einmal an, lächelte scheu.
"Danke, dass ihr mich gerettet habt, Prinz Verden. Ohne euch wäre ich verloren gewesen." Müde schloss er die Augen, konnte sie nicht länger offenhalten. Es dauerte nicht lange und der Jüngling war eingeschlafen, atmete leise.
Re: Gefangen in Sklaverei
Zu seiner Freude nahm Lilian seinen Arm ohne zu zögern an, gab leise zu, dass er wirklich erschöpft wäre. Er wollte gerne mit ihm kommen, bedankte sich dafür, dass er ihm erst einmal eine Bleibe bot. Lilian schien zu verstehen, dass er erst einmal nicht nach Hause gehen konnte.
"Ich habe eine Villa auf dem Land", erzählte er dem Jungen offen, während sie durch die Gänge gingen und das Haus durch den Vordereingang verliessen. "Sie ist schön abgeschieden. Es ist ruhig da. Mitten in der Natur in einem grossen Park. Dort wird sich niemand fragen, was ein Dhemlanerjunge da macht. Du wirst nicht in Gefahr sein. Ich bin mir sicher, es wird dir gefallen." Aerys gefiel es da auf jeden Fall. Immerhin hatte er das Haus und den Park ganz nach seinen Wünschen bauen lassen.
Fürsorglich liess er Lilian den Vortritt in die Kutsche, betrachtete dabei erfreut seinen hübschen Hintern. Leider setzte er sich in der Kutsche ihm gegenüber. Aerys hätte es gefallen, wenn der Jugendliche an seiner Seite gesessen hätte. Er hätte sich an ihn angelehnt einschlafen können. Allerdings gab Lilian auch ein schönes Bild ab, wie er sich auf der Bank auf die Seite legte und seine schlanken Beine anzog.
"Es war mir eine Freude, dir helfen zu können", antwortete Aerys mit einem herzlichen Lächeln. "Ich werde es jederzeit wieder tun." Und Lilian würde sich immer wieder bei ihm bedanken. Aerys freute sich darauf. Jetzt war der Junge aber beinahe sofort eingeschlafen. Die Kutsche hatte sich gerade erst in Bewegung gesetzt. Er schien völlig am Ende seiner Kräfte zu sein. Aerys rief einen Zeichenblock herbei und begann ihn zu skizzieren. Er hatte schon so viele Bilder von Lilian im Kopf, die er unbedingt noch zu Papier bringen wollte.
Mitternacht war längst vorbei, als sie die Mauern seines Anwesens erreichten. In ein paar Stunden würde die Sonne aufgehen. Die Wachen öffneten ihnen das Tor aus dunklem, glattpoliertem Holz. Sie erkundigten sich nach Darion und Lysander. Aerys erklärte ihnen, dass Darion noch auf der Feier geblieben wäre und Lysander als Wache bei ihm geblieben war. Dafür hätte er Lilian mitgebracht. Er liess die Wachen die Signatur des schlafenden Jünglings spüren, damit sie wussten, dass er von nun an hier her gehörte und das Anwesen nicht ohne seine ausdrückliche Erlaubnis verlassen durfte.
Während die Kutsche den waldigen Weg vom Tor zum Haupthaus rumpelte, weckte Aerys Lilian behutsam, informierte ihn, dass sie gleich da wären. Da öffnete sich der Wald auch schon und eine grosse, teilweise gar dreistöckige Villa tauchte vor ihnen auf. Sie sahen die Vorderfront des U-förmigen Gebäudes. Die Schenkel gingen nach hinten weg und umrahmten so zu drei Viertel einen Innenhof mit einem bezaubernden Garten, der Lilian jedoch erst morgen sehen würde. Eine flache, breite Treppe führte hoch zu dem Haupteingang. Beinahe lebensechte Statuen von knienden Jünglingen säumten links und rechts die marmorne Treppe. Jede der Statue sprach von unzähligen Freuden und jede von ihnen war ein Unikat.
Aerys stieg als erster aus, als die Kutsche genau vor der Treppe angehalten hatte. Ein Jüngling, einer aus Fleisch und Blut und nicht viel Älter als Lilian, wartete da erfeut auf ihn. Aerys wusste, dass eigentlich all seine Kunstwerke ihn gerne begrüssten, wenn er zurück kam. Doch das führte zu heilosem Chaos und jegliche Tätigkeit kam zum Erliegen. Deswegen durfte immer nur einer aufs Mal in begrüssen kommen. Diesmal war Marlin an der Reihe. Ein aufgeweckter, fröhlicher Junge mit so strohblonden Locken, dass sie im Sonnenlicht beinahe golden wirkten. Seine Augenfarbe bestand aus dem selben Gold. Er war ganz offensichtlich ein Mischling. Seine Haut war braungebrannt und trotzdem zierten Sommersprossen seine hübsche Nase. Er trug eine Tunika mit Ärmeln aus weichem, naturweissem Baumwollbatist, der so durchscheinend war, dass man ihn schon fast durchsichtig nennen konnte und ihm nur knapp bis zur Mitte seiner Oberschenkel reichten. Bei Tageslicht konnte man sehen, dass er sonst nichts anderes trug. Auch sah man dann die kunstvolle, farbenfrohe Tätowierung in Form eines Kolibris, der an einer Paradiesblume nippte auf seinem linken Schulterblatt. Ein Gürtel aus geflochtenen, goldenen Schmuckketten war um seine Taille geschlungen und weiche Sandalen schützen die nackten Füsse. Aerys hatte alles selbst so arrangiert. Sogar bis hin zu der Länge der Haarlocken.
"Marlin, mein Lieblingsschüler", grüsste er den Krieger freundlich mit einer Umarmung, nachdem sich dieser tief vor ihm verneigt hatte. Um ehrlich zu sein, bis jetzt war Marlin auch sein einziger Schüler, den er ausbildete. Aerys hatte selten mehr als zwei auf einmal. Dicht bei ihm stehen bleibend, strahlte der junge Man zu ihm hoch. Er hatte in etwa die selbe Grösse wie Lilian, war jedoch breiter gebaut und hatte mehr Muskeln. Nichts desto trotz war auch er eher schlank und sanft.
"Meister", hauchte Marlin ergeben. "Danke, dass ich Euch empfangen darf. Ihr seid schon früh wieder zurück. Hat Euch die Feier nicht gefallen?" Vorwitzig schielte er zu der Kutsche. "Was ist mit Dorian?"
"Dorian ist noch etwas länger geblieben", lachte Aerys und freute sich an der offenen Art des jungen Kriegers. Er war sein hübscher Bauernjunge. "Lysander passt auf ihn auf. Morgen, oh oder wohl schon heute, wird er nachkommen. Keine Sorge. Dafür habe ich jemand neues mitgebracht." Damit löste er sich von Marlin und trat zu der Kutschentüre und streckte seinen Arm hinein, um Lilian seine Hand als Stütze zu reichen. Der Jüngling sollte nun aus der Kutsche kommen, auch wenn er zu scheu war, sich in der süssen Wäsche Fremden zu zeigen. Hier gab es keine Geheimnisse oder Privatsphäre. Er musste sich keine Sorgen machen. Niemand würde ihn auslachen. Im Gegenteil, als er dem zarten Lilian aus der Kutsche geholfen hatte, sog Marlin bewundernd die Luft ein, hielt sich die Hände vor den Mund.
"Oh, Meister, sie ist so wunderhübsch", begeisterte er sich erführchtig für Lilian. Aerys lächelte milde.
"Lilian, darf ich dir Marlin vorstellen? Marlin, dies ist Lilian. Er wird eine Weile bei uns wohnen." Erfreut trat der goldgelockte Jüngling auf den Neuankömmling zu und umarmte ihn kurz aber dafür um so herzlicher.
"Ich freue mich, dich kennen zu lernen. Wir werden bestimmt gute Freunde, Lilian", strahlte er den Dhemlaner ungeachtet seiner Herkunft an. Doch das war kein Wunder. Jeder wurde ein guter Freund mit Marlin und wenn Aerys ihn fertig ausgebildet hatte, würde er einer einsamen, introvertierten Adligen ein guter, treuer Gefährte und liebevoller Vater ihrer Kinder werden. "Oh, Meister, darf Lilian bei mir im Schlafsaal schlafen? Bitte? Ich werde ganz gut auf ihn aufpassen", bettelte er darum, seinen Freund gleich unter den Arm klemmen zu dürfen.
"Nicht so ungestüm mit den jungen Pferden", lachte Aerys und legte Lilian doch etwas besitzergreifend einen Arm um die nackten Schultern. "Du darfst gerne auf ihn aufpassen, Marlin. Aber vorläufig bekommt Lilian sein eigenes Zimmer. Er ist doch gerade erst angekommen und braucht etwas Zeit, um sich hier einleben zu können. Du weisst doch, wie das ist." Marlin nickte verständnisvoll, verneigte sich leicht und trat dann an Lilians Seite, um ihn und seinen Meister in das Gebäude begleiten zu können. Die Wände waren weiss und stillvoll mit Bildern behangen. Der Boden und die Decke bestanden aus dunklem, leicht rötlichem Holz. Kaum hatten sie das Haus betreten, schlüpfte Marlin anmutig aus seinen Sandalen und liess sie in seinem Juwelengepäck verschwinden. Barfuss ging er leise hinter ihnen her, die Treppe hoch, die Gänge entlang, bis sie zu einem hübschen kleinen Zimmer gelangten, das nun für eine Weile Lilians Reich war.
"Ich habe eine Villa auf dem Land", erzählte er dem Jungen offen, während sie durch die Gänge gingen und das Haus durch den Vordereingang verliessen. "Sie ist schön abgeschieden. Es ist ruhig da. Mitten in der Natur in einem grossen Park. Dort wird sich niemand fragen, was ein Dhemlanerjunge da macht. Du wirst nicht in Gefahr sein. Ich bin mir sicher, es wird dir gefallen." Aerys gefiel es da auf jeden Fall. Immerhin hatte er das Haus und den Park ganz nach seinen Wünschen bauen lassen.
Fürsorglich liess er Lilian den Vortritt in die Kutsche, betrachtete dabei erfreut seinen hübschen Hintern. Leider setzte er sich in der Kutsche ihm gegenüber. Aerys hätte es gefallen, wenn der Jugendliche an seiner Seite gesessen hätte. Er hätte sich an ihn angelehnt einschlafen können. Allerdings gab Lilian auch ein schönes Bild ab, wie er sich auf der Bank auf die Seite legte und seine schlanken Beine anzog.
"Es war mir eine Freude, dir helfen zu können", antwortete Aerys mit einem herzlichen Lächeln. "Ich werde es jederzeit wieder tun." Und Lilian würde sich immer wieder bei ihm bedanken. Aerys freute sich darauf. Jetzt war der Junge aber beinahe sofort eingeschlafen. Die Kutsche hatte sich gerade erst in Bewegung gesetzt. Er schien völlig am Ende seiner Kräfte zu sein. Aerys rief einen Zeichenblock herbei und begann ihn zu skizzieren. Er hatte schon so viele Bilder von Lilian im Kopf, die er unbedingt noch zu Papier bringen wollte.
Mitternacht war längst vorbei, als sie die Mauern seines Anwesens erreichten. In ein paar Stunden würde die Sonne aufgehen. Die Wachen öffneten ihnen das Tor aus dunklem, glattpoliertem Holz. Sie erkundigten sich nach Darion und Lysander. Aerys erklärte ihnen, dass Darion noch auf der Feier geblieben wäre und Lysander als Wache bei ihm geblieben war. Dafür hätte er Lilian mitgebracht. Er liess die Wachen die Signatur des schlafenden Jünglings spüren, damit sie wussten, dass er von nun an hier her gehörte und das Anwesen nicht ohne seine ausdrückliche Erlaubnis verlassen durfte.
Während die Kutsche den waldigen Weg vom Tor zum Haupthaus rumpelte, weckte Aerys Lilian behutsam, informierte ihn, dass sie gleich da wären. Da öffnete sich der Wald auch schon und eine grosse, teilweise gar dreistöckige Villa tauchte vor ihnen auf. Sie sahen die Vorderfront des U-förmigen Gebäudes. Die Schenkel gingen nach hinten weg und umrahmten so zu drei Viertel einen Innenhof mit einem bezaubernden Garten, der Lilian jedoch erst morgen sehen würde. Eine flache, breite Treppe führte hoch zu dem Haupteingang. Beinahe lebensechte Statuen von knienden Jünglingen säumten links und rechts die marmorne Treppe. Jede der Statue sprach von unzähligen Freuden und jede von ihnen war ein Unikat.
Aerys stieg als erster aus, als die Kutsche genau vor der Treppe angehalten hatte. Ein Jüngling, einer aus Fleisch und Blut und nicht viel Älter als Lilian, wartete da erfeut auf ihn. Aerys wusste, dass eigentlich all seine Kunstwerke ihn gerne begrüssten, wenn er zurück kam. Doch das führte zu heilosem Chaos und jegliche Tätigkeit kam zum Erliegen. Deswegen durfte immer nur einer aufs Mal in begrüssen kommen. Diesmal war Marlin an der Reihe. Ein aufgeweckter, fröhlicher Junge mit so strohblonden Locken, dass sie im Sonnenlicht beinahe golden wirkten. Seine Augenfarbe bestand aus dem selben Gold. Er war ganz offensichtlich ein Mischling. Seine Haut war braungebrannt und trotzdem zierten Sommersprossen seine hübsche Nase. Er trug eine Tunika mit Ärmeln aus weichem, naturweissem Baumwollbatist, der so durchscheinend war, dass man ihn schon fast durchsichtig nennen konnte und ihm nur knapp bis zur Mitte seiner Oberschenkel reichten. Bei Tageslicht konnte man sehen, dass er sonst nichts anderes trug. Auch sah man dann die kunstvolle, farbenfrohe Tätowierung in Form eines Kolibris, der an einer Paradiesblume nippte auf seinem linken Schulterblatt. Ein Gürtel aus geflochtenen, goldenen Schmuckketten war um seine Taille geschlungen und weiche Sandalen schützen die nackten Füsse. Aerys hatte alles selbst so arrangiert. Sogar bis hin zu der Länge der Haarlocken.
"Marlin, mein Lieblingsschüler", grüsste er den Krieger freundlich mit einer Umarmung, nachdem sich dieser tief vor ihm verneigt hatte. Um ehrlich zu sein, bis jetzt war Marlin auch sein einziger Schüler, den er ausbildete. Aerys hatte selten mehr als zwei auf einmal. Dicht bei ihm stehen bleibend, strahlte der junge Man zu ihm hoch. Er hatte in etwa die selbe Grösse wie Lilian, war jedoch breiter gebaut und hatte mehr Muskeln. Nichts desto trotz war auch er eher schlank und sanft.
"Meister", hauchte Marlin ergeben. "Danke, dass ich Euch empfangen darf. Ihr seid schon früh wieder zurück. Hat Euch die Feier nicht gefallen?" Vorwitzig schielte er zu der Kutsche. "Was ist mit Dorian?"
"Dorian ist noch etwas länger geblieben", lachte Aerys und freute sich an der offenen Art des jungen Kriegers. Er war sein hübscher Bauernjunge. "Lysander passt auf ihn auf. Morgen, oh oder wohl schon heute, wird er nachkommen. Keine Sorge. Dafür habe ich jemand neues mitgebracht." Damit löste er sich von Marlin und trat zu der Kutschentüre und streckte seinen Arm hinein, um Lilian seine Hand als Stütze zu reichen. Der Jüngling sollte nun aus der Kutsche kommen, auch wenn er zu scheu war, sich in der süssen Wäsche Fremden zu zeigen. Hier gab es keine Geheimnisse oder Privatsphäre. Er musste sich keine Sorgen machen. Niemand würde ihn auslachen. Im Gegenteil, als er dem zarten Lilian aus der Kutsche geholfen hatte, sog Marlin bewundernd die Luft ein, hielt sich die Hände vor den Mund.
"Oh, Meister, sie ist so wunderhübsch", begeisterte er sich erführchtig für Lilian. Aerys lächelte milde.
"Lilian, darf ich dir Marlin vorstellen? Marlin, dies ist Lilian. Er wird eine Weile bei uns wohnen." Erfreut trat der goldgelockte Jüngling auf den Neuankömmling zu und umarmte ihn kurz aber dafür um so herzlicher.
"Ich freue mich, dich kennen zu lernen. Wir werden bestimmt gute Freunde, Lilian", strahlte er den Dhemlaner ungeachtet seiner Herkunft an. Doch das war kein Wunder. Jeder wurde ein guter Freund mit Marlin und wenn Aerys ihn fertig ausgebildet hatte, würde er einer einsamen, introvertierten Adligen ein guter, treuer Gefährte und liebevoller Vater ihrer Kinder werden. "Oh, Meister, darf Lilian bei mir im Schlafsaal schlafen? Bitte? Ich werde ganz gut auf ihn aufpassen", bettelte er darum, seinen Freund gleich unter den Arm klemmen zu dürfen.
"Nicht so ungestüm mit den jungen Pferden", lachte Aerys und legte Lilian doch etwas besitzergreifend einen Arm um die nackten Schultern. "Du darfst gerne auf ihn aufpassen, Marlin. Aber vorläufig bekommt Lilian sein eigenes Zimmer. Er ist doch gerade erst angekommen und braucht etwas Zeit, um sich hier einleben zu können. Du weisst doch, wie das ist." Marlin nickte verständnisvoll, verneigte sich leicht und trat dann an Lilians Seite, um ihn und seinen Meister in das Gebäude begleiten zu können. Die Wände waren weiss und stillvoll mit Bildern behangen. Der Boden und die Decke bestanden aus dunklem, leicht rötlichem Holz. Kaum hatten sie das Haus betreten, schlüpfte Marlin anmutig aus seinen Sandalen und liess sie in seinem Juwelengepäck verschwinden. Barfuss ging er leise hinter ihnen her, die Treppe hoch, die Gänge entlang, bis sie zu einem hübschen kleinen Zimmer gelangten, das nun für eine Weile Lilians Reich war.
Re: Gefangen in Sklaverei
Jemand stupste ihn an und Lilian blinzelte verschlafen. Er blickte einen Prinzen mit ebenem schönen Gesicht und dunkel zurückgestrichenen Haaren an. Es dauerte eine Weile bis der junge Dhemlaner begriff wo er war und sich wieder erinnerte. Prinz Verden informierte ihn, dass sie bald da wären, lächelte ihn freundlich an.
Lilian entspannte sich wieder ein wenig. Der Adelige hatte ihm gesagt, dass er dort sicher wäre. Die Villa wäre ländlich gelegen, umgeben von einem großen Park. Niemand würde Lilian dort behelligen. Die Kutsche wurde langsamer und machte einen leichten Schwenk, hielt dann an. Draußen war es sehr dunkel. Prinz Verden verließ die Kutsche zuerst. Der Jugendliche zögerte noch, hörte schwach wie der Adelige mit jemanden sprach. Lilian sah an sich herab. Er trug immer noch diese komische Wäsche. Es war ihm ein bißchen peinlich.
Da streckte Prinz Verden die Hand nach ihm aus. Der junge Krieger ergriff sie scheu, ließ sich aus der Kutsche helfen. Seine Wangen wurden rot und er senkte den Blick. Bis jemand laut die Luft einsog und bewundert ausrief, dass 'sie' so wunderhübsch wäre. Sie? Lilian hob den Kopf, eine dunkle Haarsträhne fiel ihm ins Gesicht. Ein anderer Jugendlicher stand dort am Fuße einer breiten Treppe. Er trug eine sehr kurze Tunika, hatte blonde lockige Haare. Mehr konnte Lilian bei dem schwachen Licht nicht erkennen. Der andere Junge sah ihn begeistert an. Hielt der ihn etwa auch für ein Mädchen? Lilian wurde noch verlegener. Prinz Verden stellte sie einander vor.
"Hallo", sagte Lilian. "Ich bin kein-", setzte er an, da hatte ihn der andere Jugendliche abrupt umarmt. Überrumpelt ließ Lilian es geschehen. Der Junge namens Marlin strahlte ihn danach herzlich an, hoffte, dass sie gute Freunde würden.
"Ja, das wäre schön", sagte Lilian verwirrt über so viel Begeisterung. Marlin griff ihn an der Hand und fragte, ob Lilian bei ihm im Schlafsaal übernachten könnte. Dabei nannte er Prinz Verden seinen Meister. Das klang komisch. Ob Marlin dann ein Sklave des Adeligen war?
Der Prinz lachte leicht und legte einen Arm um Lilian, wies Marlin liebevoll in die Schranken indem er erklärte, dass Lilian sich erst einmal einleben müsste. Vorläufig würde er ein eigenes Zimmer erhalten. "Danke, Prinz Verden. Ich brauche nicht viel", wehrte der junge Dhemlaner ab. "Ich möchte keine Umstände machen."
Der Adelige ließ das nicht gelten und führte sie die Treppe hinauf. Kurz sah Lilian die Statuen, die die Treppenstufen säumten. Waren das knieende Männer? In der Dunkelheit waren die Details nicht leicht zu erkennen. Dann waren sie schon daran vorbei und betraten die Villa. Innen brannten ein paar Lichter. Es sah sehr edel aus mit weiß gestrichenen Wänden und Boden aus rötlichem Holz. Bilder hingen an manchen Wänden, unterteilt durch Säulen und Statuen. Ob der Adelige ein Kunstliebhaber war? Lilian hatte so etwas noch nie gesehen. Zumindest nicht in dem Umfang. Staunend folgte er dem Prinzen und Marlin.
Sie gelangten eine Treppe nach oben, mehrere Gänge entlang, vorbei an einer Galerie von der man in einen wunderschönen kleinen Saal schauen konnte. Schließlich standen sie beim Eingang zu einem kleinen Zimmer. Es war hell eingerichtet, sanfte Töne herrschten bei den Möbeln vor. Das Bett besaß schmale Pfosten, die einen fast durchsichtigen, dünnen Baldachin stützten. Alles andere beachtete Lilian zunächst nicht, denn das weiche Bett sah sehr verlockend aus. Er unterdrückte ein Gähnen.
"Ich glaube, ich bin immer noch etwas müde", gab er zu. Er blickte Prinz Verden an. "Ich nehme niemandem das Zimmer weg?", fragte er vorsichtshalber. Wo es so edel aussah. Mehr für einen Adeligen, beziehungsweise vermutlich für ein adeliges Kind. Er war sehr dankbar für die Gelegenheit hier unterzukommen, wollte dem Adeligen aber auch nicht zur Last fallen. Sicherlich würden sie morgen darüber reden. Der Junge sah an sich herab. "Ich... hab keine Kleidung für morgen", gab er kleinlaut zu. Und auf sein Juwelengepäck konnte er nicht zugreifen. Er wusste nicht einmal wo sein Rosé Juwel war.
"Eine simple Tunika würde schon reichen..."
Lilian entspannte sich wieder ein wenig. Der Adelige hatte ihm gesagt, dass er dort sicher wäre. Die Villa wäre ländlich gelegen, umgeben von einem großen Park. Niemand würde Lilian dort behelligen. Die Kutsche wurde langsamer und machte einen leichten Schwenk, hielt dann an. Draußen war es sehr dunkel. Prinz Verden verließ die Kutsche zuerst. Der Jugendliche zögerte noch, hörte schwach wie der Adelige mit jemanden sprach. Lilian sah an sich herab. Er trug immer noch diese komische Wäsche. Es war ihm ein bißchen peinlich.
Da streckte Prinz Verden die Hand nach ihm aus. Der junge Krieger ergriff sie scheu, ließ sich aus der Kutsche helfen. Seine Wangen wurden rot und er senkte den Blick. Bis jemand laut die Luft einsog und bewundert ausrief, dass 'sie' so wunderhübsch wäre. Sie? Lilian hob den Kopf, eine dunkle Haarsträhne fiel ihm ins Gesicht. Ein anderer Jugendlicher stand dort am Fuße einer breiten Treppe. Er trug eine sehr kurze Tunika, hatte blonde lockige Haare. Mehr konnte Lilian bei dem schwachen Licht nicht erkennen. Der andere Junge sah ihn begeistert an. Hielt der ihn etwa auch für ein Mädchen? Lilian wurde noch verlegener. Prinz Verden stellte sie einander vor.
"Hallo", sagte Lilian. "Ich bin kein-", setzte er an, da hatte ihn der andere Jugendliche abrupt umarmt. Überrumpelt ließ Lilian es geschehen. Der Junge namens Marlin strahlte ihn danach herzlich an, hoffte, dass sie gute Freunde würden.
"Ja, das wäre schön", sagte Lilian verwirrt über so viel Begeisterung. Marlin griff ihn an der Hand und fragte, ob Lilian bei ihm im Schlafsaal übernachten könnte. Dabei nannte er Prinz Verden seinen Meister. Das klang komisch. Ob Marlin dann ein Sklave des Adeligen war?
Der Prinz lachte leicht und legte einen Arm um Lilian, wies Marlin liebevoll in die Schranken indem er erklärte, dass Lilian sich erst einmal einleben müsste. Vorläufig würde er ein eigenes Zimmer erhalten. "Danke, Prinz Verden. Ich brauche nicht viel", wehrte der junge Dhemlaner ab. "Ich möchte keine Umstände machen."
Der Adelige ließ das nicht gelten und führte sie die Treppe hinauf. Kurz sah Lilian die Statuen, die die Treppenstufen säumten. Waren das knieende Männer? In der Dunkelheit waren die Details nicht leicht zu erkennen. Dann waren sie schon daran vorbei und betraten die Villa. Innen brannten ein paar Lichter. Es sah sehr edel aus mit weiß gestrichenen Wänden und Boden aus rötlichem Holz. Bilder hingen an manchen Wänden, unterteilt durch Säulen und Statuen. Ob der Adelige ein Kunstliebhaber war? Lilian hatte so etwas noch nie gesehen. Zumindest nicht in dem Umfang. Staunend folgte er dem Prinzen und Marlin.
Sie gelangten eine Treppe nach oben, mehrere Gänge entlang, vorbei an einer Galerie von der man in einen wunderschönen kleinen Saal schauen konnte. Schließlich standen sie beim Eingang zu einem kleinen Zimmer. Es war hell eingerichtet, sanfte Töne herrschten bei den Möbeln vor. Das Bett besaß schmale Pfosten, die einen fast durchsichtigen, dünnen Baldachin stützten. Alles andere beachtete Lilian zunächst nicht, denn das weiche Bett sah sehr verlockend aus. Er unterdrückte ein Gähnen.
"Ich glaube, ich bin immer noch etwas müde", gab er zu. Er blickte Prinz Verden an. "Ich nehme niemandem das Zimmer weg?", fragte er vorsichtshalber. Wo es so edel aussah. Mehr für einen Adeligen, beziehungsweise vermutlich für ein adeliges Kind. Er war sehr dankbar für die Gelegenheit hier unterzukommen, wollte dem Adeligen aber auch nicht zur Last fallen. Sicherlich würden sie morgen darüber reden. Der Junge sah an sich herab. "Ich... hab keine Kleidung für morgen", gab er kleinlaut zu. Und auf sein Juwelengepäck konnte er nicht zugreifen. Er wusste nicht einmal wo sein Rosé Juwel war.
"Eine simple Tunika würde schon reichen..."
Re: Gefangen in Sklaverei
Um die Ankunft seines Meisters auch ja nicht zu verpassen, hatte er sich, als es Zeit war zu schlafen, sich auf die Stufen vor der Haupttüre gelegt, um da die Nacht zu verbringen. Schliesslich hatte er lange genug darauf warten müssen, bis er wieder an der Reihe war, seinen Meister am Eingang begrüssen zu dürfen. Seine Vorsicht hatte sich gelohnt. Der Meister kam viel früher zurück, als erwartet. Rasch kniete Marlin sich hin, rief ein Döschen Gleitcreme herbei und bereitete sich ungeniert in aller Öffentlichkeit vor. Wobei niemand es mitbekam. Ausser den Wachen vorne am Tor war jetzt niemand mehr da. Behutsam führte er einen Finger mit Creme in sich ein, nachdem er seine Öffnung schon schön weich und feucht gemacht hatte. Er keuchte leicht, weil das Gleitmittel etwas brannte. Nicht fest und nur im ersten Moment, bevor ein wohliges Gefühl der Erregung von seinem Hintern durch seinen Körper strahlte. Aber auch das nicht genug, dass er hart wurde. So war es nicht gedacht.
Er hatte gerade seine Finger gereinigt und das Döschen verschwinden lassen, als die Kutsche vorfuhr. Hastig richtete Marlin seine Locken und erhob sich anmutig. Mit Herzklopfen schaute er zu, wie sein Meister das Gefährt verliess. Er sah jeden Tag besser aus. Marlin verneigte sich tief vor ihm, genoss danach schnurrend die herzliche Umarmung. Neugierig wollte er wissen, wie es seinem Meister ergangen war und wo Darion blieb. Der Prinz beantwortete geduldig die Fragen, die er beantworten wollte und holte dann eine schöne Überraschung aus der Kutsche.
Es war ein Junge, zart und schön wie der die silbernen Strahlen des Mondlichts. Marlin verliebte sich augenblicklich in ihn. Erführchtig sog er die Luft ein und bewunderte die Schönheit des anderen Kriegers, der wie ein süsses Mädchen zurecht gemacht worden war. Entsprechend nannte er ihn eine 'sie', weil er annahm, dass dies so gewollt war. Erst als sein Meister klar machte, dass Lilian trotzdem ein 'er' sein sollte, wechselte Marlin auch dazu. Er freute sich darauf, den neuen Schüler besser kennen zu lernen und wollte ihn am liebsten gleich mit in seinen Schlafsaal nehmen. Lilian schien nett zu sein, wollte sich auch mit ihm anfreunden.
Sein Meister erklärte ihm jedoch, dass Lilian erst einmal Ruhe bräuchte und sich eingewöhnen müsse. Deswegen sollte er ein eigenes Zimmer bekommen. Marlin nickte verständnisvoll. Ja, das war bei ihm auch so gewesen. Lilian bekam sogar das selbe Zimmer, wie Marlin damals. Es war hübsch, ruhig und abgeschottet von den anderen, belebten Zimmern. Hier hatte man seine Ruhe und das Fenster zeigte den Wald, so dass man noch nichts beobachten konnte, was einem vielleicht beunruhigen mochte, wenn man noch nicht bereit dafür war.
"Warum?" fragte Marlin verwirrt, weil Lilian meinte, er hätte nichts anzuziehen für morgen. "Das hier ist doch sehr hübsch und es wird ein sonniger, warmer Tag morgen." Ihm gefiel diese zarte Wäsche und war ganz angetan gewesen, als er beim Treppensteigen das neckische Herzchen hinten bei Lilian bemerkt hatte. Der Meister lachte jedoch leise und versprach Lilian, dass Marlin ihm morgen etwas von seinen Sachen vorbeibringen würde. Sie hätten ja in etwa die selbe Grösse. Lilian müsse sich auch keine Sorgen machen. Er würde niemandem das Zimmer wegnehmen. Sie beide wünschten dem neuen Schüler eine gute Nacht und der Meister lud Lilian morgen sogar noch zu einem gemeinsamen Frühstück ein.
Aber auch Marlin sollte diese Nacht nicht in seinem Schlafsaal nächtigen. Kaum hatten sie den Gang verlassen, in dem Lilian sein Zimmer hatte, zog sein Meister ihn zu einem stürmischen Kuss heran, liess seine Hände gierig über seinen Körper gleiten. Er wirkte regelrecht ausgehungert. Marlin war augenblicklich bereit für ihn, selig, dass sein Meister ihn für diese Nacht erwählte. Mit einem erregten Keuchen fiel er auf das Bett des Prinzen, drehte sich gleich wie befohlen auf den Bauch, streckte einladend seinen Hintern hoch und zog seine Tunika runter in den Rücken, um sich zu präsentieren und blosszustellen. Augenblicklich war sein Meister über ihm, drang mit einem hemmungslosen, kräftigen Ruck in ihn ein. Marlin stöhnte gequält, als sein Fleisch so abrupt geweitet wurde. Zum Glück hatte er sich vorbereitet. Er gehörte nicht zu denen, die Schmerzen gut vertrugen. Für seinen ausgehungerten Meister da sein zu dürfen, erfüllte ihn jedoch mit Freude und Lust. Es dauerte auch nicht lange, bis Prinz Verden sein Becken immer wieder hart gegen seinen Hintern schlagend, tief in ihm abspritzte. Marlin konnte es heiss und viel spüren.
Schwer atmend zog der Meister sich wieder aus ihm zurück, schob jedoch gleich einen dicken, kurzen Stöpsel in ihn, damit er nicht auslief und sein Bett versaute. Marlin kannte das. In seinem eigenen Bett hatte der Meister das nicht gerne. Deswegen hatte er selbst auch nicht kommen dürfen. Das durfte niemand. Marlin störte es nicht. Es war viel zu schön, bei seinem Meister schlafen zu dürfen. Dieser zog sich nun auch aus, ging unter die Dusche und legte sich danach zu ihm ins Bett, zog ihn in eine besitzergreifende Umarmung.
Marlin erwachte am nächsten Morgen, weil sein Meister wieder brünftig in ihn stiess und sich leidenschaftlich von ihm holte, was ihm Zustand. Der junge Krieger hielt verschlafen und entspannt still, gab sich Mühe, seine eigene Erregung zu beherrschen. Es hatte schliesslich lange genug gedauert, bis er sich so sehr im Griff gehabt hatte, dass Prinz Verden ihn auch in sein privates Bett geholt hatte. Das wollte er ganz bestimmt nicht verderben, indem er jetzt kam. Auch wenn es nicht leicht war, denn diesmal benutzte der Meister ihn länger, ausgiebiger und tiefer, bevor er sich wieder ganz tief in ihm drinn ergoss. Danach wurde Marlin erneut verschlossen, durfte diesmal jedoch nicht weiter schlafen. Er wurde geschickt, sich zu reinigen und dann zu Lilian zu gehen, um ihn in den Garten zu bringen, wo sie gemeinsam Frühstücken würden. Oder eher schon fast Mittagessen, da es schon recht spät war.
In der Gemeinschaftsdusche half Terim ihn, sich von dem kurzen, aber dicken Stab zu befreien, der ihn daran hinderte, auszulaufen. Alleine schaffte er es nicht, da es viel Kraft dazu brauchte, weil Marlins Öffnung sich eng um die eine dünne Stelle des Stabes geschlosen hatte. Vorgebeugt, die Beine weit gespreizt, hielt er sich an einem Eisenring, welcher in die Wand eingelassen war, fest, während Terim an dem Stück Metall in ihm zog, um ihn davon zu befreien. Ein unangenehmer Druck breitete sich in seinem Hintern aus, bevor sein Fleisch den Stab mit einem plötzlichen Ruck freigab. Marlin wimmerte erleichtert und schmerzerfüllt zugleich. Danach war Terim so lieb und half ihm, sich innerlich und äusserlich zu reinigen. Zum Schluss küsste er ihn innig und zärtlich, so wie es Marlin am liebsten mochte und half mit der Hand nach, dass auch der junge Krieger einen schönen, entspannten Morgen hatte. Umging dabei vorsichtig den goldenen Ring des Gehorsams, der sich um seine Männlichkeit schloss.
Wieder trocken, sauber und in seine Tunika gekleidet, suchte er rasch noch etwas für Lilian aus der Kleiderkiste raus. Er fand eine Hose aus festem, dunkelblauen Segeltuch, deren Beine abgeschnitten worden waren. Marlin erinnerte sich. Sie war sass sehr knapp, verdeckte den Hintern nicht ganz. Ihm ging sie leider nicht mehr, doch Lilian dürfte da noch reinpassen. Dazu suchte er ihm ein helles Oberteil aus weichem Stoff mit breiten Trägern heraus, das nur knapp bis über seinen untersten Rippenbogen reichen würde. Lilian sähe bestimt toll darin aus. Mit den beiden Kleidungsstücken in der Hand eilte er zu dem Zimmer des Neuankömmlings, klopfte behutsam an die Türe.
"Guten Morgen Lilian", rief er fröhlich. Er freute sich auf den anderen Jugendlichen. "Bist du schon wach? Ich bins Marlin. Ich habe dir Kleidung mitgebracht."
Er hatte gerade seine Finger gereinigt und das Döschen verschwinden lassen, als die Kutsche vorfuhr. Hastig richtete Marlin seine Locken und erhob sich anmutig. Mit Herzklopfen schaute er zu, wie sein Meister das Gefährt verliess. Er sah jeden Tag besser aus. Marlin verneigte sich tief vor ihm, genoss danach schnurrend die herzliche Umarmung. Neugierig wollte er wissen, wie es seinem Meister ergangen war und wo Darion blieb. Der Prinz beantwortete geduldig die Fragen, die er beantworten wollte und holte dann eine schöne Überraschung aus der Kutsche.
Es war ein Junge, zart und schön wie der die silbernen Strahlen des Mondlichts. Marlin verliebte sich augenblicklich in ihn. Erführchtig sog er die Luft ein und bewunderte die Schönheit des anderen Kriegers, der wie ein süsses Mädchen zurecht gemacht worden war. Entsprechend nannte er ihn eine 'sie', weil er annahm, dass dies so gewollt war. Erst als sein Meister klar machte, dass Lilian trotzdem ein 'er' sein sollte, wechselte Marlin auch dazu. Er freute sich darauf, den neuen Schüler besser kennen zu lernen und wollte ihn am liebsten gleich mit in seinen Schlafsaal nehmen. Lilian schien nett zu sein, wollte sich auch mit ihm anfreunden.
Sein Meister erklärte ihm jedoch, dass Lilian erst einmal Ruhe bräuchte und sich eingewöhnen müsse. Deswegen sollte er ein eigenes Zimmer bekommen. Marlin nickte verständnisvoll. Ja, das war bei ihm auch so gewesen. Lilian bekam sogar das selbe Zimmer, wie Marlin damals. Es war hübsch, ruhig und abgeschottet von den anderen, belebten Zimmern. Hier hatte man seine Ruhe und das Fenster zeigte den Wald, so dass man noch nichts beobachten konnte, was einem vielleicht beunruhigen mochte, wenn man noch nicht bereit dafür war.
"Warum?" fragte Marlin verwirrt, weil Lilian meinte, er hätte nichts anzuziehen für morgen. "Das hier ist doch sehr hübsch und es wird ein sonniger, warmer Tag morgen." Ihm gefiel diese zarte Wäsche und war ganz angetan gewesen, als er beim Treppensteigen das neckische Herzchen hinten bei Lilian bemerkt hatte. Der Meister lachte jedoch leise und versprach Lilian, dass Marlin ihm morgen etwas von seinen Sachen vorbeibringen würde. Sie hätten ja in etwa die selbe Grösse. Lilian müsse sich auch keine Sorgen machen. Er würde niemandem das Zimmer wegnehmen. Sie beide wünschten dem neuen Schüler eine gute Nacht und der Meister lud Lilian morgen sogar noch zu einem gemeinsamen Frühstück ein.
Aber auch Marlin sollte diese Nacht nicht in seinem Schlafsaal nächtigen. Kaum hatten sie den Gang verlassen, in dem Lilian sein Zimmer hatte, zog sein Meister ihn zu einem stürmischen Kuss heran, liess seine Hände gierig über seinen Körper gleiten. Er wirkte regelrecht ausgehungert. Marlin war augenblicklich bereit für ihn, selig, dass sein Meister ihn für diese Nacht erwählte. Mit einem erregten Keuchen fiel er auf das Bett des Prinzen, drehte sich gleich wie befohlen auf den Bauch, streckte einladend seinen Hintern hoch und zog seine Tunika runter in den Rücken, um sich zu präsentieren und blosszustellen. Augenblicklich war sein Meister über ihm, drang mit einem hemmungslosen, kräftigen Ruck in ihn ein. Marlin stöhnte gequält, als sein Fleisch so abrupt geweitet wurde. Zum Glück hatte er sich vorbereitet. Er gehörte nicht zu denen, die Schmerzen gut vertrugen. Für seinen ausgehungerten Meister da sein zu dürfen, erfüllte ihn jedoch mit Freude und Lust. Es dauerte auch nicht lange, bis Prinz Verden sein Becken immer wieder hart gegen seinen Hintern schlagend, tief in ihm abspritzte. Marlin konnte es heiss und viel spüren.
Schwer atmend zog der Meister sich wieder aus ihm zurück, schob jedoch gleich einen dicken, kurzen Stöpsel in ihn, damit er nicht auslief und sein Bett versaute. Marlin kannte das. In seinem eigenen Bett hatte der Meister das nicht gerne. Deswegen hatte er selbst auch nicht kommen dürfen. Das durfte niemand. Marlin störte es nicht. Es war viel zu schön, bei seinem Meister schlafen zu dürfen. Dieser zog sich nun auch aus, ging unter die Dusche und legte sich danach zu ihm ins Bett, zog ihn in eine besitzergreifende Umarmung.
Marlin erwachte am nächsten Morgen, weil sein Meister wieder brünftig in ihn stiess und sich leidenschaftlich von ihm holte, was ihm Zustand. Der junge Krieger hielt verschlafen und entspannt still, gab sich Mühe, seine eigene Erregung zu beherrschen. Es hatte schliesslich lange genug gedauert, bis er sich so sehr im Griff gehabt hatte, dass Prinz Verden ihn auch in sein privates Bett geholt hatte. Das wollte er ganz bestimmt nicht verderben, indem er jetzt kam. Auch wenn es nicht leicht war, denn diesmal benutzte der Meister ihn länger, ausgiebiger und tiefer, bevor er sich wieder ganz tief in ihm drinn ergoss. Danach wurde Marlin erneut verschlossen, durfte diesmal jedoch nicht weiter schlafen. Er wurde geschickt, sich zu reinigen und dann zu Lilian zu gehen, um ihn in den Garten zu bringen, wo sie gemeinsam Frühstücken würden. Oder eher schon fast Mittagessen, da es schon recht spät war.
In der Gemeinschaftsdusche half Terim ihn, sich von dem kurzen, aber dicken Stab zu befreien, der ihn daran hinderte, auszulaufen. Alleine schaffte er es nicht, da es viel Kraft dazu brauchte, weil Marlins Öffnung sich eng um die eine dünne Stelle des Stabes geschlosen hatte. Vorgebeugt, die Beine weit gespreizt, hielt er sich an einem Eisenring, welcher in die Wand eingelassen war, fest, während Terim an dem Stück Metall in ihm zog, um ihn davon zu befreien. Ein unangenehmer Druck breitete sich in seinem Hintern aus, bevor sein Fleisch den Stab mit einem plötzlichen Ruck freigab. Marlin wimmerte erleichtert und schmerzerfüllt zugleich. Danach war Terim so lieb und half ihm, sich innerlich und äusserlich zu reinigen. Zum Schluss küsste er ihn innig und zärtlich, so wie es Marlin am liebsten mochte und half mit der Hand nach, dass auch der junge Krieger einen schönen, entspannten Morgen hatte. Umging dabei vorsichtig den goldenen Ring des Gehorsams, der sich um seine Männlichkeit schloss.
Wieder trocken, sauber und in seine Tunika gekleidet, suchte er rasch noch etwas für Lilian aus der Kleiderkiste raus. Er fand eine Hose aus festem, dunkelblauen Segeltuch, deren Beine abgeschnitten worden waren. Marlin erinnerte sich. Sie war sass sehr knapp, verdeckte den Hintern nicht ganz. Ihm ging sie leider nicht mehr, doch Lilian dürfte da noch reinpassen. Dazu suchte er ihm ein helles Oberteil aus weichem Stoff mit breiten Trägern heraus, das nur knapp bis über seinen untersten Rippenbogen reichen würde. Lilian sähe bestimt toll darin aus. Mit den beiden Kleidungsstücken in der Hand eilte er zu dem Zimmer des Neuankömmlings, klopfte behutsam an die Türe.
"Guten Morgen Lilian", rief er fröhlich. Er freute sich auf den anderen Jugendlichen. "Bist du schon wach? Ich bins Marlin. Ich habe dir Kleidung mitgebracht."
Re: Gefangen in Sklaverei
Marlin meldete sich zu Wort und sagte verwirrt, dass die Kleidung, die Lilian trage sehr hübsch sei und morgen würde ein sonniger Tag. Der Jugendliche wusste nicht wie er erklären sollte, dass ihm diese Art von Kleidung nicht gefiel und er sich nicht sonderlich wohl darin fühlte. Er wollte den netten Jungen nicht vor den Kopf stoßen.
Der Adelige lachte leicht, griff zum Glück ein und versicherte Lilian, dass er Kleidung von Marlin ausgeliehen bekäme. Der dhemlanische Jüngling bedankte sich erleichtert bei beidem und wünschte ihnen auch eine gute Nacht. Morgen würden sie gemeinsam frühstücken. Dann war Lilian allein. Er atmete tief durch, trat zum Fenster, um hinaus zu gucken. In der Dunkelheit sah er nicht viel, vermeinte aber einen Wald auszumachen. Es kam ihm unwirklich vor. Heute war er von einem Ort zum anderen gekommen und jetzt hier zu sein, wo es so friedlich war und die Menschen nett zu ihm, war wunderschön.
Müde ging Lilian zum Bett, ließ sich hinein fallen. Er zog sich nicht einmal die weiße Wäsche aus, es war ihm egal. Hauptsache schlafen. Trotzdem gingen ihm immer wieder Bilder von den schrecklichen Versteigerungen durch den Kopf. Die alte Frau, die auf ihn gestiegen war und ihm ihre Brust in den Mund gesteckt hatte, der metallische Geschmack von Blut. Die pralle, eregierte Männlichkeit des großen Kriegers, wie der Mann seine Beine gepackt und auseinander gerissen hatte. Lilian schüttelte sich, versuchte stattdessen an Aimée zu denken. Es half allmählich und mit ihrem Bild vor seinen Augen, schlief er langsam ein.
Er schlief immer noch, die Erholung dringend benötigend nach den anstrengenden Tagen auf dem Sklavenmarkt, als es klopfte und Marlins Stimme erklang. Lilian erhob sich, streckte sich leicht.
"Ja, ich bin wach", sagte er und saß noch im Bett, als der andere Jugendliche fröhlich hereinkam und ihm einen guten Morgen wünschte. Der junge Dhemlaner richtete sich auf, strich sich die dunklen Haare zurück. Die Länge irritierte ihn immer noch. Er drückte die Bettdecke an sich, sanft fielen ihm die Träger des halb durchsichtigen Leibchens über die Schulter.
"Guten Morgen", sagte er und erhob sich aus dem Bett. Von draußen schien bereits hell die Sonne. "Ohh... ich habe viel zu lange geschlafen", erkannte er. Lilian blickte zu der Kleidung, die Marlin hielt. "Danke für deine Kleidung. Du brauchst sie auch nicht?", fragte er.
Marlin verneinte und schien froh, dass er Lilian aushelfen konnte. "Gibt es ein Badezimmer in der Nähe?", fragte der Jüngling. "Ich würde mich gerne vorher waschen..."
Sofort zog ihn der andere eifrig auf den Gang hinaus und in ein angrenzendes Bad, bot ihm an ihm zu helfen. Lilian schüttelte rasch den Kopf. "Danke, das schaffe ich schon alleine." Gestern hatten ihn so viele stundenlang herausgeputzt und bestimmt wie er auszusehen hatte, da war Lilian sehr froh, einmal alleine in einem Bad zu sein. Er zog sich dort aus, auch das weiße Spitzenhalsband. Der silberne Reif lieb. Ob Prinz Verden den entfernen konnte? Was wenn Lady Uleste immer noch die grässlichen Schmerzensringe dafür hatte?
Der Jüngling schlüpfte unter die Dusche, wusch und seifte sich an. Die Seife duftete wirklich sehr frisch. Er fand später auch eine Zahnbürste, die er benutzte. Als er danach die Kleidung anziehen wollte, fiel ihm rasch auf, dass zum einen Unterwäsche fehlte und zum anderen die Kleidung sehr knapp war. Zu klein für Lilian. Nun, sie passte ihm tadellos, trotzdem kam er sich so klein damit vor. Sie verdeckte kaum etwas. Nichtmal seinen Hintern. Das war so peinlich. Natürlich wollte er sich nicht beschweren.
Verlegen kam er aus dem Bad, zupfte an dem Oberteil. "Ich glaube, das ist mir alles zu kurz", sagte er und wurde leicht rot. Jetzt zeigte er noch viel viel mehr Haut als mit der weißen Wäsche. Die legte Lilian gefaltet auf einen Stuhl in seinem Zimmer. Es war ja nicht sein Eigentum. Rechtzeitig fiel ihm noch ein die rosa Haarspange aus dem Täschchen zu nehmen und auf eine Kommode daneben zu legen.
Der Adelige lachte leicht, griff zum Glück ein und versicherte Lilian, dass er Kleidung von Marlin ausgeliehen bekäme. Der dhemlanische Jüngling bedankte sich erleichtert bei beidem und wünschte ihnen auch eine gute Nacht. Morgen würden sie gemeinsam frühstücken. Dann war Lilian allein. Er atmete tief durch, trat zum Fenster, um hinaus zu gucken. In der Dunkelheit sah er nicht viel, vermeinte aber einen Wald auszumachen. Es kam ihm unwirklich vor. Heute war er von einem Ort zum anderen gekommen und jetzt hier zu sein, wo es so friedlich war und die Menschen nett zu ihm, war wunderschön.
Müde ging Lilian zum Bett, ließ sich hinein fallen. Er zog sich nicht einmal die weiße Wäsche aus, es war ihm egal. Hauptsache schlafen. Trotzdem gingen ihm immer wieder Bilder von den schrecklichen Versteigerungen durch den Kopf. Die alte Frau, die auf ihn gestiegen war und ihm ihre Brust in den Mund gesteckt hatte, der metallische Geschmack von Blut. Die pralle, eregierte Männlichkeit des großen Kriegers, wie der Mann seine Beine gepackt und auseinander gerissen hatte. Lilian schüttelte sich, versuchte stattdessen an Aimée zu denken. Es half allmählich und mit ihrem Bild vor seinen Augen, schlief er langsam ein.
Er schlief immer noch, die Erholung dringend benötigend nach den anstrengenden Tagen auf dem Sklavenmarkt, als es klopfte und Marlins Stimme erklang. Lilian erhob sich, streckte sich leicht.
"Ja, ich bin wach", sagte er und saß noch im Bett, als der andere Jugendliche fröhlich hereinkam und ihm einen guten Morgen wünschte. Der junge Dhemlaner richtete sich auf, strich sich die dunklen Haare zurück. Die Länge irritierte ihn immer noch. Er drückte die Bettdecke an sich, sanft fielen ihm die Träger des halb durchsichtigen Leibchens über die Schulter.
"Guten Morgen", sagte er und erhob sich aus dem Bett. Von draußen schien bereits hell die Sonne. "Ohh... ich habe viel zu lange geschlafen", erkannte er. Lilian blickte zu der Kleidung, die Marlin hielt. "Danke für deine Kleidung. Du brauchst sie auch nicht?", fragte er.
Marlin verneinte und schien froh, dass er Lilian aushelfen konnte. "Gibt es ein Badezimmer in der Nähe?", fragte der Jüngling. "Ich würde mich gerne vorher waschen..."
Sofort zog ihn der andere eifrig auf den Gang hinaus und in ein angrenzendes Bad, bot ihm an ihm zu helfen. Lilian schüttelte rasch den Kopf. "Danke, das schaffe ich schon alleine." Gestern hatten ihn so viele stundenlang herausgeputzt und bestimmt wie er auszusehen hatte, da war Lilian sehr froh, einmal alleine in einem Bad zu sein. Er zog sich dort aus, auch das weiße Spitzenhalsband. Der silberne Reif lieb. Ob Prinz Verden den entfernen konnte? Was wenn Lady Uleste immer noch die grässlichen Schmerzensringe dafür hatte?
Der Jüngling schlüpfte unter die Dusche, wusch und seifte sich an. Die Seife duftete wirklich sehr frisch. Er fand später auch eine Zahnbürste, die er benutzte. Als er danach die Kleidung anziehen wollte, fiel ihm rasch auf, dass zum einen Unterwäsche fehlte und zum anderen die Kleidung sehr knapp war. Zu klein für Lilian. Nun, sie passte ihm tadellos, trotzdem kam er sich so klein damit vor. Sie verdeckte kaum etwas. Nichtmal seinen Hintern. Das war so peinlich. Natürlich wollte er sich nicht beschweren.
Verlegen kam er aus dem Bad, zupfte an dem Oberteil. "Ich glaube, das ist mir alles zu kurz", sagte er und wurde leicht rot. Jetzt zeigte er noch viel viel mehr Haut als mit der weißen Wäsche. Die legte Lilian gefaltet auf einen Stuhl in seinem Zimmer. Es war ja nicht sein Eigentum. Rechtzeitig fiel ihm noch ein die rosa Haarspange aus dem Täschchen zu nehmen und auf eine Kommode daneben zu legen.
Re: Gefangen in Sklaverei
Lilian war schon wach und Marlin trat ohne zu zögern ein. Das Wort Privatsphäre kannte er schon lange nicht mehr. Freundlich strahlte er den den Neuankömmling an. Er sah noch immer so supersüss aus wie gestern. Ah und wie er sich so durch die Haare streichelte und die Bettdecke an sich drückte, so dass ihm die Träger seines halb durchsichtigen Leibchens über seine glatten Schultern runter rutschten, wurde es Marlin ganz heiss im Gesicht. Am liebsten würe er zu dem Prinzen unter die Decke geschlüpft. Leider musste er warten, bis der Meister Lilians Status erklärt hatte, bevor Marlin wusste, wie er sich ihm nähern durfte.
Aber sich zu ihm aufs Bett setzen konnte er ja schon mal. Lilian stand leider gleich auf. Wobei, das war auch nicht schlecht. So konnte Marlin seine hübsche Gestalt in der süssen Kleidung bewundern. "Nein, nein, das ist schon in Ordnung so", beruhigte er Lilian, der sich sorgte, viel zu lange geschlafen zu haben. "Keiner von uns ist ein Frühaufsteher. Erst recht nicht, wenn er so eine Nacht wie du hinter sich hat. Keine Sorge, der Meister ist auch gerade erst aufgestanden." Marlin lächelte stolz. Er hatte es aus nächster Nähe mitbekommen. "Hier, ich habe dir etwas anderes zum Anziehen mitgebracht." Total liebenswert fragte Lilian gleich besorgt, ob er sie nicht auch brauchen würde. "Neeeein", strahlte Marlin. "Ich habe ja jetzt meine Gewandung." Stolz streichelte er ehrführtig über den zarten Stoff seiner Tunika. Ihre Gewandung, die der Meister für jeden einzelnen von ihnen entwarf, war für sie alle ihr ganzer Stolz. Ein Symbol ihres Status.
"Natürlich, hier gibt es eine ganze Menge Bäder." Marlin hobste vom Bett, fasste Lilian an der Hand und zog ihn mit sich aus dem Zimmer. "Es ist hier gleich neben an eines." Ungeniert betrat er gleich mit Lilian entsprechendes Zimmer. "Darf ich dir helfen", bot er hilfsbereit an. "Ich kann dir den Rücken waschen." Lilian wollte jedoch lieber alleine bleiben. "In Ordnung", nickte er lächelnd. "Ich warte dann in deinem Zimmer auf dich." Damit verliess er das Bad, um Lilians Zimmer zu lüften und seine Decke und sein Kissen auszuschütteln. Danach wartete er geduldig, bis der andere Krieger zurück kam.
"Unsinn, du siehst wunderbar ab", befand Marlin begeistert. Prüfend zupfte er an den Trägern des Oberteils. "Es dürfte sogar noch etwas kürzer sein. Wir können die Träger später noch etwas einnehmen. Dann sieht es danach perfekt aus. Du bist eben doch noch etwas kleiner als ich. Ah, aber jetzt gehen wir erst zum Meister. Du hast bestimmt auch schon einen Riesenhunger." Damit fasste er Lilian erneut an der Hand und zog ihn mit sich durch das Gebäude. Jetzt am Tag war die Villa bedeutend belebter. Auf dem Weg nach unten trafen sie auf verschiedene andere, menschliche Kunstwerke. Sie alle trugen Kleidung aus dem selben naturweissen, durchscheinenden Baumwollbatist, doch bei jedem war der Schnitt, die Kleidung anders. Bei manchen sah man viel Haut direkt und bei anderen war beinahe alles verdeckt. Manchmal sah man Farben unter dem hellen Tuch hervorblitzen. Mal wegen einer Tätowierung, mal wegen der Juwelen. Sie alle gingen im Haus barfuss und kamen unterschiedlichen Tätigkeiten nach. Einer fegte den Boden, ein Anderer ölte die Scharniere einer Tür und der Dritte trug einen grossen Wäschekorb mit weisser, frisch duftender Wäsche nach oben. Marlin kannte sie alle beim Namen und grüsste sie gut gelaunt. Genau so freundlich wurden sie zurück gegrüst.
Im Erdgeschoss, welches etwas erhöht lag, führte Marlin Lilian zum Innenhof. Der Mauer entlang führte ein hölzerner, mit Ziegel überdachter Steg entlang, so dass man immer im Schatten wandeln konnte. Marlin war besonders gerne hier, wenn es draussen regnete. So konnte er an der frischen Luft sein und trotzdem dabei trocken bleiben. Er liebte es, dem klang des Regens zu lauschen. Doch der Meister erwartete sie tiefer in dem Park unter schattigen Bäumen und nicht in dem hübschen Innenhofgarten, wo kleine Bäche in hübsche Teiche sprudelten, über die schmale, hölzerne Brücken führten. Blumen und besondere Gräser wuchsen hier, umschmückten grosse und kleine sinnliche Statuen, die Laternen trugen, welche den Garten Nachts in sanftes Licht hüllten.
Lilian weiter an der Hand haltend, führte er ihn an das eine Ende des Steges, wo er seine Sandalen herbei rief. Da stutzte er. "Oh, jetzt habe ich ganz vergessen, nach Schuhen für dich zu fragen", erkannte er bestürzt. "Na, du kannst meine haben." Ohne zu zögern hüpfte er vom Steg auf den Kies einen halben Meter weiter unten. Es waren kleine Steine, die eher kitzelten als pieksten. Sie waren nur schon langsam etwas heiss geworden wegen der wärmenden Sonne. Trotzdem kniete er sich hin, um Lilian seine Sandalen umbinden zu können.
Aber sich zu ihm aufs Bett setzen konnte er ja schon mal. Lilian stand leider gleich auf. Wobei, das war auch nicht schlecht. So konnte Marlin seine hübsche Gestalt in der süssen Kleidung bewundern. "Nein, nein, das ist schon in Ordnung so", beruhigte er Lilian, der sich sorgte, viel zu lange geschlafen zu haben. "Keiner von uns ist ein Frühaufsteher. Erst recht nicht, wenn er so eine Nacht wie du hinter sich hat. Keine Sorge, der Meister ist auch gerade erst aufgestanden." Marlin lächelte stolz. Er hatte es aus nächster Nähe mitbekommen. "Hier, ich habe dir etwas anderes zum Anziehen mitgebracht." Total liebenswert fragte Lilian gleich besorgt, ob er sie nicht auch brauchen würde. "Neeeein", strahlte Marlin. "Ich habe ja jetzt meine Gewandung." Stolz streichelte er ehrführtig über den zarten Stoff seiner Tunika. Ihre Gewandung, die der Meister für jeden einzelnen von ihnen entwarf, war für sie alle ihr ganzer Stolz. Ein Symbol ihres Status.
"Natürlich, hier gibt es eine ganze Menge Bäder." Marlin hobste vom Bett, fasste Lilian an der Hand und zog ihn mit sich aus dem Zimmer. "Es ist hier gleich neben an eines." Ungeniert betrat er gleich mit Lilian entsprechendes Zimmer. "Darf ich dir helfen", bot er hilfsbereit an. "Ich kann dir den Rücken waschen." Lilian wollte jedoch lieber alleine bleiben. "In Ordnung", nickte er lächelnd. "Ich warte dann in deinem Zimmer auf dich." Damit verliess er das Bad, um Lilians Zimmer zu lüften und seine Decke und sein Kissen auszuschütteln. Danach wartete er geduldig, bis der andere Krieger zurück kam.
"Unsinn, du siehst wunderbar ab", befand Marlin begeistert. Prüfend zupfte er an den Trägern des Oberteils. "Es dürfte sogar noch etwas kürzer sein. Wir können die Träger später noch etwas einnehmen. Dann sieht es danach perfekt aus. Du bist eben doch noch etwas kleiner als ich. Ah, aber jetzt gehen wir erst zum Meister. Du hast bestimmt auch schon einen Riesenhunger." Damit fasste er Lilian erneut an der Hand und zog ihn mit sich durch das Gebäude. Jetzt am Tag war die Villa bedeutend belebter. Auf dem Weg nach unten trafen sie auf verschiedene andere, menschliche Kunstwerke. Sie alle trugen Kleidung aus dem selben naturweissen, durchscheinenden Baumwollbatist, doch bei jedem war der Schnitt, die Kleidung anders. Bei manchen sah man viel Haut direkt und bei anderen war beinahe alles verdeckt. Manchmal sah man Farben unter dem hellen Tuch hervorblitzen. Mal wegen einer Tätowierung, mal wegen der Juwelen. Sie alle gingen im Haus barfuss und kamen unterschiedlichen Tätigkeiten nach. Einer fegte den Boden, ein Anderer ölte die Scharniere einer Tür und der Dritte trug einen grossen Wäschekorb mit weisser, frisch duftender Wäsche nach oben. Marlin kannte sie alle beim Namen und grüsste sie gut gelaunt. Genau so freundlich wurden sie zurück gegrüst.
Im Erdgeschoss, welches etwas erhöht lag, führte Marlin Lilian zum Innenhof. Der Mauer entlang führte ein hölzerner, mit Ziegel überdachter Steg entlang, so dass man immer im Schatten wandeln konnte. Marlin war besonders gerne hier, wenn es draussen regnete. So konnte er an der frischen Luft sein und trotzdem dabei trocken bleiben. Er liebte es, dem klang des Regens zu lauschen. Doch der Meister erwartete sie tiefer in dem Park unter schattigen Bäumen und nicht in dem hübschen Innenhofgarten, wo kleine Bäche in hübsche Teiche sprudelten, über die schmale, hölzerne Brücken führten. Blumen und besondere Gräser wuchsen hier, umschmückten grosse und kleine sinnliche Statuen, die Laternen trugen, welche den Garten Nachts in sanftes Licht hüllten.
Lilian weiter an der Hand haltend, führte er ihn an das eine Ende des Steges, wo er seine Sandalen herbei rief. Da stutzte er. "Oh, jetzt habe ich ganz vergessen, nach Schuhen für dich zu fragen", erkannte er bestürzt. "Na, du kannst meine haben." Ohne zu zögern hüpfte er vom Steg auf den Kies einen halben Meter weiter unten. Es waren kleine Steine, die eher kitzelten als pieksten. Sie waren nur schon langsam etwas heiss geworden wegen der wärmenden Sonne. Trotzdem kniete er sich hin, um Lilian seine Sandalen umbinden zu können.
Re: Gefangen in Sklaverei
Marlin war allerdings begeistert von Lilians Aufmachung und fand, es sollte gar kürzer sein, machte bereits entsprechende Pläne dafür. "Noch kürzer?", fragte der Jugendliche entsetzt. Marlin schien das zu mögen, so kurz wie dessen Tunika war. "Mir wäre lieber, es wäre länger." Wenigstens eine kurze Hose mit etwas Bein und ein Hemdchen, das ihm bis zur Taille ging. Aber die Kleidung war ihm geliehen worden und er war dankbar überhaupt etwas anziehen zu können, das nicht sofort wie Unterwäsche aussah. So lächelte er Marlin an. "Danke für die Kleidung."
Der andere Jugendliche fasste ihn übermütig an der Hand und zog ihn aufgeregt mit sich, damit sie zu Prinz Verden gehen konnte. Wieder nannte Marlin ihn aber den Meister. Es kam Lilian seltsam vor. Der Junge zog ihn durch die Villa. Jetzt bei Tage waren mehr Leute unterwegs. Lilian fiel bald auf, dass alle den gleichen weißen Stoff trugen, der nahezu durchsichtig war bei richtigem Lichteinfall. Es musste so etwas wie einheitliche Dienerkleidung sein, wobei jede etwas anderes aussah. Marlin war auf seine Gewandung sehr stolz gewesen. War es etwas besonderes?
"Tragen hier alle keine Unterwäsche?", wisperte Lilian verlegen und nickte nur schüchtern den Bediensteten zu, die Marlin alle fröhlich begrüßte.
Sie gelangten ins Erdgeschoss, wo der blonde Jugendliche ihn in einen Innenhof brachte. Lilian staunte. "Oh, es sieht wunderschön aus", entfuhr ihm. Unter einem bedachten Steg gingen sie an einem Garten entlang, der mit viel Liebe zum Detail angelegt war. Es wirkte wie ein richtiges Kunstwerk und lud zum Verweilen an. Bäche sprudelten über angelegte kleinere Vertiefungen und bewachsene Steine in mit Blumen und Schilf bestandene Teiche. Vögel flatterten zwischen kleinen Obstbäumen hin und her, trällerten ihre Lieder. Steinstatuen von hübschen Menschen rundeten das Bild ab. Drapierte Gewänder umschmeichelten ihre halbnackten Körper.
Lilian war ganz abgelenkt von dem Garten, als sie schon beim Ende des überdachten Weges waren und Marlin Sandalen herbeirief ehe ihm auffiel, dass Lilian keine Schuhe hatte.
"Das macht nichts", wehrte der Jüngling ab, aber Marlin wollte ihm unbedingt seine Sandalen anziehen. "Ich kann auch barfuß gehen." Der andere Jugendliche kniete bereits auf dem Kies und hielt ihm das Schuhwerk hin. Lilian ließ es sich umbinden. Dabei bemerkte er wie die Sonne durch die Tunika des blonden Kriegers schien. Er wirkte beinahe nackt. Etwas goldenes blitzte da auf am Gemächt. Hastig sah Lilian beiseite.
"Du... bist du ein Sklave von Prinz Verden?", fragte der Junge vorsichtig.
Marlin antwortete mit Stolz in der Stimme, dass er das Kunstwerk des Adeligen sei. Kunstwerk? Der Jüngling fuhr leiser fort, dass er es jedenfalls bald wäre, wenn seine Ausbildung abgeschlossen wäre. Das verstand Lilian alles nicht so recht.
"Kunstwerk? Was für eine Ausbildung?", fragte er verwirrt nach.
Marlin verschob das auf später und sagte, dass sein Meister das viel besser erklären könnte und er diesen fragen sollte. Lilian nickte und sie gingen über den Kiesweg, ließen den Garten hinter sich, der zu zwei Seiten von der großen Villa umschlossen war. Hinten öffnete es sich zu einem wirklich großen Park. Auch hier trafen sie weitere der weiß gekleideteten Diener - oder Kunstwerke? Sie schnitten Hecken, wässerten Blumenbeete oder legten neue an. Alle lächelten und winkten, schienen gut gelaunt.
"Wie lange bist du schon hier?", fragte Lilian und folgte Marlin, der sich gut auszukennen schien. Der blonde Jugendliche dachte länger nach ehe er sagte, er vermutete, es seien nun ungefähr 15 Jahre. Das war ganz schön viel, auch für einen Langlebigen. Marlin hatte zwar blonde Haare, doch auch goldene Augen. Er musste ein Mischling sein, nur konnte Lilian nicht sagen von welchen Territorien.
"Es sieht sehr schön aus hier, auch wenn ich gar nicht weiß wo wir sind in Hayll. Es ist mein erstes Mal hier", gab er zu. "Gefällt es dir hier?", fragte er Marlin.
Der andere Jugendliche fasste ihn übermütig an der Hand und zog ihn aufgeregt mit sich, damit sie zu Prinz Verden gehen konnte. Wieder nannte Marlin ihn aber den Meister. Es kam Lilian seltsam vor. Der Junge zog ihn durch die Villa. Jetzt bei Tage waren mehr Leute unterwegs. Lilian fiel bald auf, dass alle den gleichen weißen Stoff trugen, der nahezu durchsichtig war bei richtigem Lichteinfall. Es musste so etwas wie einheitliche Dienerkleidung sein, wobei jede etwas anderes aussah. Marlin war auf seine Gewandung sehr stolz gewesen. War es etwas besonderes?
"Tragen hier alle keine Unterwäsche?", wisperte Lilian verlegen und nickte nur schüchtern den Bediensteten zu, die Marlin alle fröhlich begrüßte.
Sie gelangten ins Erdgeschoss, wo der blonde Jugendliche ihn in einen Innenhof brachte. Lilian staunte. "Oh, es sieht wunderschön aus", entfuhr ihm. Unter einem bedachten Steg gingen sie an einem Garten entlang, der mit viel Liebe zum Detail angelegt war. Es wirkte wie ein richtiges Kunstwerk und lud zum Verweilen an. Bäche sprudelten über angelegte kleinere Vertiefungen und bewachsene Steine in mit Blumen und Schilf bestandene Teiche. Vögel flatterten zwischen kleinen Obstbäumen hin und her, trällerten ihre Lieder. Steinstatuen von hübschen Menschen rundeten das Bild ab. Drapierte Gewänder umschmeichelten ihre halbnackten Körper.
Lilian war ganz abgelenkt von dem Garten, als sie schon beim Ende des überdachten Weges waren und Marlin Sandalen herbeirief ehe ihm auffiel, dass Lilian keine Schuhe hatte.
"Das macht nichts", wehrte der Jüngling ab, aber Marlin wollte ihm unbedingt seine Sandalen anziehen. "Ich kann auch barfuß gehen." Der andere Jugendliche kniete bereits auf dem Kies und hielt ihm das Schuhwerk hin. Lilian ließ es sich umbinden. Dabei bemerkte er wie die Sonne durch die Tunika des blonden Kriegers schien. Er wirkte beinahe nackt. Etwas goldenes blitzte da auf am Gemächt. Hastig sah Lilian beiseite.
"Du... bist du ein Sklave von Prinz Verden?", fragte der Junge vorsichtig.
Marlin antwortete mit Stolz in der Stimme, dass er das Kunstwerk des Adeligen sei. Kunstwerk? Der Jüngling fuhr leiser fort, dass er es jedenfalls bald wäre, wenn seine Ausbildung abgeschlossen wäre. Das verstand Lilian alles nicht so recht.
"Kunstwerk? Was für eine Ausbildung?", fragte er verwirrt nach.
Marlin verschob das auf später und sagte, dass sein Meister das viel besser erklären könnte und er diesen fragen sollte. Lilian nickte und sie gingen über den Kiesweg, ließen den Garten hinter sich, der zu zwei Seiten von der großen Villa umschlossen war. Hinten öffnete es sich zu einem wirklich großen Park. Auch hier trafen sie weitere der weiß gekleideteten Diener - oder Kunstwerke? Sie schnitten Hecken, wässerten Blumenbeete oder legten neue an. Alle lächelten und winkten, schienen gut gelaunt.
"Wie lange bist du schon hier?", fragte Lilian und folgte Marlin, der sich gut auszukennen schien. Der blonde Jugendliche dachte länger nach ehe er sagte, er vermutete, es seien nun ungefähr 15 Jahre. Das war ganz schön viel, auch für einen Langlebigen. Marlin hatte zwar blonde Haare, doch auch goldene Augen. Er musste ein Mischling sein, nur konnte Lilian nicht sagen von welchen Territorien.
"Es sieht sehr schön aus hier, auch wenn ich gar nicht weiß wo wir sind in Hayll. Es ist mein erstes Mal hier", gab er zu. "Gefällt es dir hier?", fragte er Marlin.
Re: Gefangen in Sklaverei
"Gern geschehen", freute sich Marlin darüber, dass Lilian die neue Kleidung gefiel und ihn mit diesem umwerfenden Lächeln bedachte. "Bald bekommst du sicherlich auch richtige Kleidung." Marlin war schon gespannt, was der Meister für ihn den hübschen Lilian entwerfen würde. Es würde sicherlich etwas ganz besonderes werden. "Natürlich", schmunzelte er ungehemmt auf die Frage, ob hier alle keine Unterwäsche tragen würden. "Die ist in der Regel doch ohnehin nur einengend, unbequem und im Weg." Unterwäsche brauchte man nur zum Reizen, zur Verführung, zum hübsch Aussehen. Das brauchten sie hier in der Regel nicht. Zur zu speziellen Anlässen. Ausserdem hatte man so viel leichter Zugriff, wenn man keine Unterwäsche trug.
"Nein, nein, nimm die Schuhe ruhig an", setzte Marlin sich mit sanfter Gewalt durch. "Ich bin es im Gegensatz zu dir gewohnt, barfuss zu gehen." Wenn auch weniger ausserhalb des Hauses. Der Meister wollte, dass sie draussen Sandalen trugen, damit ihre Füsse schön zart und weich blieben. Marlin würde sie nacher gut behandeln müssen, damt er nicht zuviel Hornhaut bekam.
"Ich bin sein Kunstwerk", korrigierte er Lilian stolz, als dieser wissen wollte, ob er Prinz Verdens Sklave sei. Dann bemerkte er seinen Hochmut und bekam prompt rote Wangen ob seiner Anmassung. "Also ich meine, dass ich es bald sein werde", gab er leise und verlegen zu. "Wenn die Ausbildung vorbei ist." Neugierig fragte Lilian nach, was für ein Kunstwerk er denn sei und um was für eine Ausblidung es sich handelte. "Na die Ausbildung zum Kunstwerk. Aber das kann der Meister dir viel besser erklären. Frag ihn danach."
Sanft nahm er Lilian wieder bei der Hand und führte ihn weiter in den Park hinein. Es war eine ruhige, anmutige Handlung, dass es vollkommen natürlich wirkte, dass die beiden Jugendlichen Händchen hielten. Unterwegs trafen sie weitere Diener, die im Park arbeiteten. Auch hier grüsste Marlin alle freundlich und sie wurden gut gelaunt zurück gegrüsst.
"Hmmm, ich glaube, das sind so um die fünfzehn Jahre, seit ich hier her kam", überlegte Marlin. Die Zeit verging wie im Flug. Es war nicht wichtig. Hauptsache er war hier. Das war es, was zählte. "Es ist wunderbar", schwärmte Marlin mit Lilian über das Anwesen. "Wir geben uns alle grosse Mühe, dass es hier so schön ist. Ich liebe es, hier zu sein. Es ist mein Zuhause, meine Familie." Lilian schien überrascht, wollte wissen, ob er keine Eltern mehr hätte. "Mein Vater ist schon lange tot", erklärte Marlin freimütig. "Er war ein kurzlebiger Shaladorer und meine Mutter ist eine Hayllerin. Sie hat sich nie wirklich für mich interessiert. Ich sah ihr zu komisch aus. Blonde Haare, goldene Augen, gelbes Geburtsjuwel. Als Kind wurde ich oft ausgelacht, gehänselt und gequält. Prinz Verden war anders. Als er mich fand, bot er mir dieses Zuhause und die Ausbildung an. Er sah Schönheit in mir und rettete mich. Deswegen ist das hier meine Familie. Was ist mit dir? Woher kommst du? Hast du Familie?" wollte er nun seinerseits von Lilian wissen, während sie gemütlich über eine Wiese schlenderten.
"Nein, nein, nimm die Schuhe ruhig an", setzte Marlin sich mit sanfter Gewalt durch. "Ich bin es im Gegensatz zu dir gewohnt, barfuss zu gehen." Wenn auch weniger ausserhalb des Hauses. Der Meister wollte, dass sie draussen Sandalen trugen, damit ihre Füsse schön zart und weich blieben. Marlin würde sie nacher gut behandeln müssen, damt er nicht zuviel Hornhaut bekam.
"Ich bin sein Kunstwerk", korrigierte er Lilian stolz, als dieser wissen wollte, ob er Prinz Verdens Sklave sei. Dann bemerkte er seinen Hochmut und bekam prompt rote Wangen ob seiner Anmassung. "Also ich meine, dass ich es bald sein werde", gab er leise und verlegen zu. "Wenn die Ausbildung vorbei ist." Neugierig fragte Lilian nach, was für ein Kunstwerk er denn sei und um was für eine Ausblidung es sich handelte. "Na die Ausbildung zum Kunstwerk. Aber das kann der Meister dir viel besser erklären. Frag ihn danach."
Sanft nahm er Lilian wieder bei der Hand und führte ihn weiter in den Park hinein. Es war eine ruhige, anmutige Handlung, dass es vollkommen natürlich wirkte, dass die beiden Jugendlichen Händchen hielten. Unterwegs trafen sie weitere Diener, die im Park arbeiteten. Auch hier grüsste Marlin alle freundlich und sie wurden gut gelaunt zurück gegrüsst.
"Hmmm, ich glaube, das sind so um die fünfzehn Jahre, seit ich hier her kam", überlegte Marlin. Die Zeit verging wie im Flug. Es war nicht wichtig. Hauptsache er war hier. Das war es, was zählte. "Es ist wunderbar", schwärmte Marlin mit Lilian über das Anwesen. "Wir geben uns alle grosse Mühe, dass es hier so schön ist. Ich liebe es, hier zu sein. Es ist mein Zuhause, meine Familie." Lilian schien überrascht, wollte wissen, ob er keine Eltern mehr hätte. "Mein Vater ist schon lange tot", erklärte Marlin freimütig. "Er war ein kurzlebiger Shaladorer und meine Mutter ist eine Hayllerin. Sie hat sich nie wirklich für mich interessiert. Ich sah ihr zu komisch aus. Blonde Haare, goldene Augen, gelbes Geburtsjuwel. Als Kind wurde ich oft ausgelacht, gehänselt und gequält. Prinz Verden war anders. Als er mich fand, bot er mir dieses Zuhause und die Ausbildung an. Er sah Schönheit in mir und rettete mich. Deswegen ist das hier meine Familie. Was ist mit dir? Woher kommst du? Hast du Familie?" wollte er nun seinerseits von Lilian wissen, während sie gemütlich über eine Wiese schlenderten.
Re: Gefangen in Sklaverei
Sobald Lilian fragte, wie es Marlin hier gefiel, begann der andere Krieger gleich zu schwärmen wie toll es hier wäre. Alle würden dazu beitragen, dass es hier schön wäre. Für Marlin war es sein Zuhause und seine Familie zugleich. Lilian verstand zwar nicht wie der andere Jugendliche das mit den Kunstwerken gemeint hatte, doch es war schön für Marlin, dass es ihm hier gefiel. Lilian fand den blonden Krieger ganz sympathisch. Obwohl es etwas seltsam war wie der ihn immer wieder an der Hand nahm und mit sich zog.
"Hast du denn keine richtige Familie mehr?", fragte Lilian nach einem Moment nachdenklich. "Wie alt bist du?"
Marlin erzählte relativ offen, dass sein Vater, ein kurzlebiger aus Shalador, lange tot wäre und seine Mutter, eine Hayllierin, sich nie für ihn interessiert hätte. Wegen Marlins Aussehen.
"Deine Mutter hat dich verstoßen?", fragte Lilian entsetzt. "Wegen deines Aussehens? Das ist echt mies." Das verstand er überhaupt nicht. Eine Mutter liebte einen doch. Egal wie man aussah. Wobei Marlin nun wirklich nicht hässlich war, im Gegenteil. Marlin schien es nicht sonderlich zu quälen, dass seine Eltern nicht mehr in seinem Leben waren. Stattdessen hätte er Prinz Verden. Er hätte Marlin eine Ausbildung angeboten und ihn gerettet.
"Du bist ja auch schön", sagte Lilian verwirrt, "Ich verstehe nicht wie jemand dich nicht haben wollte." Wobei er dies vollkommen unschuldig meinte und dann überlegte er schon wie er Marlins Fragen beantworten konnte.
Lilians Blick wurde ein wenig kummervoll, während sie über eine gut duftende Blumenwiese gingen. "Ja, ich habe eine Familie. Meine Eltern und meine Schwester. Wir leben in Amdarh. Eigentlich schon mein ganzes Leben. Ich bin 165", sagte er. "Ich hatte eine Ausbildung begonnen in einer Notariatskammer als Gehilfe und Bote. Doch dann kam der Krieg und sie haben mich in die Armee eingezogen. Ich musste nach Raej ausrücken." Es tat gut einmal in Ruhe darüber zu reden.
"Wir sind in Kämpfe mit Haylliern geraten. Ich hätte eigentlich gar nicht da sein sollen. Ich war ein Botenjunge in der Armee. Die hayllischen Soldaten haben uns gefangen genommen, uns die Juwelen abgenommen und dann sind wir in Draega auf dem Sklavenmarkt gelandet." Lilian erschauderte. "Prinz Verden hat mich gerettet von so einer furchtbaren Adeligen. Lady Uleste. Sie wollte mich versteigern... hat mich versteigert für... damit sie mich..." Er stockte und brach ab, konnte noch nicht darüber reden.
"Er hat mich rechtzeitig gerettet. Es ist schön hier", gab er zu. "Und ich bin sehr dankbar... aber ich möchte nur noch nachhause. Ich vermisse es so." Er sah traurig in die Ferne. "Aber es ist Krieg und ich weiß nicht was passieren wird... wie lange er dauert... ob wir gewinnen.." Lilian hielt inne. Hier wurden Dhemlaner nicht gemocht. Er sollte besser nicht darüber reden. Hinterher verärgerte er Marlin. Obwohl der Jugendliche nicht so wirkte, als könnte ihn irgendetwas verärgern. Im Gegensatz zu Lady Ulestes Anwesen, wirkten die Leute hier sanft und friedlich. Es war eine seltsame, fast märchenhafte Atmosphäre.
"Ich habe eine Gefährtin." Er lächelte verliebt. An sie zu denken gab ihm Kraft. "Aimée. Sie ist wundervoll. Sie hat das tollste ansteckenste Lachen überhaupt. Ich hoffe, ich sehe sie bald wieder."
"Hast du denn keine richtige Familie mehr?", fragte Lilian nach einem Moment nachdenklich. "Wie alt bist du?"
Marlin erzählte relativ offen, dass sein Vater, ein kurzlebiger aus Shalador, lange tot wäre und seine Mutter, eine Hayllierin, sich nie für ihn interessiert hätte. Wegen Marlins Aussehen.
"Deine Mutter hat dich verstoßen?", fragte Lilian entsetzt. "Wegen deines Aussehens? Das ist echt mies." Das verstand er überhaupt nicht. Eine Mutter liebte einen doch. Egal wie man aussah. Wobei Marlin nun wirklich nicht hässlich war, im Gegenteil. Marlin schien es nicht sonderlich zu quälen, dass seine Eltern nicht mehr in seinem Leben waren. Stattdessen hätte er Prinz Verden. Er hätte Marlin eine Ausbildung angeboten und ihn gerettet.
"Du bist ja auch schön", sagte Lilian verwirrt, "Ich verstehe nicht wie jemand dich nicht haben wollte." Wobei er dies vollkommen unschuldig meinte und dann überlegte er schon wie er Marlins Fragen beantworten konnte.
Lilians Blick wurde ein wenig kummervoll, während sie über eine gut duftende Blumenwiese gingen. "Ja, ich habe eine Familie. Meine Eltern und meine Schwester. Wir leben in Amdarh. Eigentlich schon mein ganzes Leben. Ich bin 165", sagte er. "Ich hatte eine Ausbildung begonnen in einer Notariatskammer als Gehilfe und Bote. Doch dann kam der Krieg und sie haben mich in die Armee eingezogen. Ich musste nach Raej ausrücken." Es tat gut einmal in Ruhe darüber zu reden.
"Wir sind in Kämpfe mit Haylliern geraten. Ich hätte eigentlich gar nicht da sein sollen. Ich war ein Botenjunge in der Armee. Die hayllischen Soldaten haben uns gefangen genommen, uns die Juwelen abgenommen und dann sind wir in Draega auf dem Sklavenmarkt gelandet." Lilian erschauderte. "Prinz Verden hat mich gerettet von so einer furchtbaren Adeligen. Lady Uleste. Sie wollte mich versteigern... hat mich versteigert für... damit sie mich..." Er stockte und brach ab, konnte noch nicht darüber reden.
"Er hat mich rechtzeitig gerettet. Es ist schön hier", gab er zu. "Und ich bin sehr dankbar... aber ich möchte nur noch nachhause. Ich vermisse es so." Er sah traurig in die Ferne. "Aber es ist Krieg und ich weiß nicht was passieren wird... wie lange er dauert... ob wir gewinnen.." Lilian hielt inne. Hier wurden Dhemlaner nicht gemocht. Er sollte besser nicht darüber reden. Hinterher verärgerte er Marlin. Obwohl der Jugendliche nicht so wirkte, als könnte ihn irgendetwas verärgern. Im Gegensatz zu Lady Ulestes Anwesen, wirkten die Leute hier sanft und friedlich. Es war eine seltsame, fast märchenhafte Atmosphäre.
"Ich habe eine Gefährtin." Er lächelte verliebt. An sie zu denken gab ihm Kraft. "Aimée. Sie ist wundervoll. Sie hat das tollste ansteckenste Lachen überhaupt. Ich hoffe, ich sehe sie bald wieder."
Re: Gefangen in Sklaverei
"Ich bin 193 Jahre alt", gab er bereitwillig zu. "Verstossen? Hmm, nein, das nicht wirklich. Sie hat mich einfach nur nicht mehr beachtet, nachdem ich mein Geburtsjuwel bekommen habe." Lilian war ganz entsetzt darüber. Das tat Marlin leid. Er hatte ihn nicht erschrecken wollen. Selber hatte er seine Mutter und ihre Grausamkeit längst hinter sich gelassen. Da meinte Lilian ganz süss, dass Marlin wirklich schön wäre und er nicht verstehen könne, wie ihn jemand nicht wollte. Marlin lachte erfreut und umarmte Lilian inniglich, drückte ihn an sich. "Oh, du bist so lieb", freute er sich ehrlich.
Um auch Anteilnahme an Lilians Leben zu zeigen, den er wirklich mochte, fragte er ihn über seine Familie aus. Dabei traf er aber einen empfindlichen Nerv und Lilian wurde immer trauriger. Während sie dicht beieinander über die Blumenwiese schlenderten, erzählte Lilian ihm von seiner Familie und wie er dann plötzlich in die Armee hatte gehen müssen. Als Botenjunge. Bis er einmal unversehens in Kämpfe geraten war. Lilian hätte gar nicht da sein sollen. Das sah Marlin auch so.
Ab da war es dann jedoch noch schlimmer für Lilian geworden. Er war auf dem Sklavenmarkt gelandet und er wäre versteigert worden. Mitfühlend streichelte Lilian ihm über die Schultern. Dieser konnte erstmal nicht weiter reden, freute sich jedoch, hier zu sein. Auch wenn er seine Familie und sein Zuhause vermisste. Er wollte wieder dahin zurück. Jetzt schaute aur Marlin ganz traurig. Hiess das etwa, dass Lilian nicht hier bleiben würde? Das wäre so schade.
"Der Krieg ist weit weg", tröstete er seinen neuen Freund. "Es wird alles wieder gut. Du wirst schon sehen." Marlin hegte nicht den kleinsten Zweifel daran, dass der Meister für sie alles richten konnte. Erneut nahm er Lilian in den Arm, um ihn an sich zu drücken. "Eine Gefährtin?" fragte er neugierig nach. "Wie ist das so, eine Gefährtin zu haben?" Es musste was ganz besonderes sein, wenn es Lilian derart zum Lächeln brachte, dass er von innen heraus strahlte.
Bevor der andere Krieger jedoch mehr von seiner Aimée erzählen konnte, sah Marlin weiter hinten auf dem Weg einen weiteres Kunstwerk kommen. Im Gegensatz zu den anderen trug dieser jedoch dunkelrote Gewandung. Genau so dünn und fein, wie die Weisse und auch dieses Kunstwerk trug Tätowierungen und Schmuck, war wie alle wunderschön. "Einer der Blutigen", hauchte Marlin erschreckt. "Lass uns hier verschwinden." Auch sonst waren auf einmal keine weissen Kunstwerke mehr ihm Garten zu sehen. Hektisch zog er Lilian mit sich, rannte über die Wiese zu den vielen Oleanderbüschen, in der Hoffnung, dass der Blutige sie nicht gesehen hatte und sie sich hier verstecken konnten. Flink tauchte er unter den dicht belaubten, niedrigen Ästen hindurch. Lilian folgte ihm glücklicherweise genau so flink. Marlin hielt noch immer seine Hand und als er sich unter einen Busch zusammen kauerte, zog er den jüngeren Krieger ganz dicht an sich heran, legte beschützend seine Arme um ihn.
Um auch Anteilnahme an Lilians Leben zu zeigen, den er wirklich mochte, fragte er ihn über seine Familie aus. Dabei traf er aber einen empfindlichen Nerv und Lilian wurde immer trauriger. Während sie dicht beieinander über die Blumenwiese schlenderten, erzählte Lilian ihm von seiner Familie und wie er dann plötzlich in die Armee hatte gehen müssen. Als Botenjunge. Bis er einmal unversehens in Kämpfe geraten war. Lilian hätte gar nicht da sein sollen. Das sah Marlin auch so.
Ab da war es dann jedoch noch schlimmer für Lilian geworden. Er war auf dem Sklavenmarkt gelandet und er wäre versteigert worden. Mitfühlend streichelte Lilian ihm über die Schultern. Dieser konnte erstmal nicht weiter reden, freute sich jedoch, hier zu sein. Auch wenn er seine Familie und sein Zuhause vermisste. Er wollte wieder dahin zurück. Jetzt schaute aur Marlin ganz traurig. Hiess das etwa, dass Lilian nicht hier bleiben würde? Das wäre so schade.
"Der Krieg ist weit weg", tröstete er seinen neuen Freund. "Es wird alles wieder gut. Du wirst schon sehen." Marlin hegte nicht den kleinsten Zweifel daran, dass der Meister für sie alles richten konnte. Erneut nahm er Lilian in den Arm, um ihn an sich zu drücken. "Eine Gefährtin?" fragte er neugierig nach. "Wie ist das so, eine Gefährtin zu haben?" Es musste was ganz besonderes sein, wenn es Lilian derart zum Lächeln brachte, dass er von innen heraus strahlte.
Bevor der andere Krieger jedoch mehr von seiner Aimée erzählen konnte, sah Marlin weiter hinten auf dem Weg einen weiteres Kunstwerk kommen. Im Gegensatz zu den anderen trug dieser jedoch dunkelrote Gewandung. Genau so dünn und fein, wie die Weisse und auch dieses Kunstwerk trug Tätowierungen und Schmuck, war wie alle wunderschön. "Einer der Blutigen", hauchte Marlin erschreckt. "Lass uns hier verschwinden." Auch sonst waren auf einmal keine weissen Kunstwerke mehr ihm Garten zu sehen. Hektisch zog er Lilian mit sich, rannte über die Wiese zu den vielen Oleanderbüschen, in der Hoffnung, dass der Blutige sie nicht gesehen hatte und sie sich hier verstecken konnten. Flink tauchte er unter den dicht belaubten, niedrigen Ästen hindurch. Lilian folgte ihm glücklicherweise genau so flink. Marlin hielt noch immer seine Hand und als er sich unter einen Busch zusammen kauerte, zog er den jüngeren Krieger ganz dicht an sich heran, legte beschützend seine Arme um ihn.
Re: Gefangen in Sklaverei
Marlin kam ihm sehr anhänglich vor. Dauernd berührte er Lilian, sei es eine Umarmung oder ein kurzes Streicheln über die Schultern, ein Drücken der Hände. Das war neu für den Jugendlichen, der das nicht kannte. Wenigstens nicht von Menschen, die er erst einen Tag lang kannte. Doch Marlin war so nett und freundlich, dass Lilian es nicht abwehrte und der Trost, die liebevolle Nähe, taten gut, wo es lange her war, dass der junge Dhemlaner dies gespürt hatte.
Der blonde Jüngling tröstete ihn, dass der Krieg hier nicht hinkäme und es würde alles wieder gut. Lilian wollte das nur zu gerne glauben. "Oh, es ist ganz toll", begann der Jugendliche, als er gefragt wurde wie es wäre eine Gefährtin zu haben. "Aufregend, aber auch schön. Hattest du noch nie eine Gefährtin? Aimée ist wirklich-"
Er wurde abrupt von Marlin unterbrochen, der erschreckt in eine Richtung starrte und hervorbrachte, dass es einer der Blutigen wäre. Wer? Lilian blickte zu dem Weg in der Ferne. Dort war ein Krieger in dunkelroten Gewändern, er hatte viele Tätowierungen und war sehr muskulös, aber gutaussehend. Trotzdem ein bißchen furchteinflößend, er strahlte so etwas gewisses aus wie er mit raschem, herrischen Schritt voranging.
Marlin wollte sofort verschwinden, zerrte Lilian hastig mit sich. Der blonde Jugendliche schien große Angst vor dem Mann zu haben. Lilian folgte verwirrt, lief dem Krieger rasch hinterher. Sie rannten gebückt über die Wiese und zu ein paar Büschen. Marlin schob sich gleich darunter. Eingeschüchtert tat es Lilian ihm gleich, zwängte sich unter die niedrigen Äste. Er war zierlicher und kleiner als der ältere Krieger, hatte es damit nicht ganz so schwer. Marlin legte einen Arm um ihn, zog Lilian an sich. Dieser hatte gerade ganz und gar nichts gegen die Berührung. Er bekam es mit der Angst zu tun. So plötzlich war die friedliche Atmosphäre des Parks umgeschwungen. Wer waren die Blutigen und wieso hatte Marlin so große Angst vor ihnen? Ob sie Aufpasser waren?
Der dhemlanische Junge wagte kaum zu atmen. Sie hockten so eine ganze Weile, doch der Mann in der roten Kleidung entdeckte sie nicht und bog in Richtung Villa ab. Trotzdem saßen sie leise dar bis Marlin als erstes unter dem Busch hervorkrabbelte. Lilian tat es ihm erleichtert gleich. Dabei wusste er nichtmal wieso er erleichtert sein sollte. Die ganze Situation war sehr unheimlich gewesen.
"Wer war das?", wagte er zu fragen. "Wer sind die Blutigen?"
Marlins Antwort war seltsam und beantwortete nicht wirklich viel. Er sagte, die Blutigen wären die dunklen Kunstwerke. Sie wären für die Bestrafungen zuständig. Dunkle Kunstwerke? Was war damit gemeint? "Aber wer sollte dich denn bestrafen? Hast du etwas angestellt?", fragte Lilian. Wieso sollten sie sich sonst verstecken?
Marlin antwortete, dass er nicht glaubte, er hätte etwas angestellt. Verwirrt blickte Lilian ihn an. Der andere Jugendliche verhielt sich ganz komisch. Leise gab Marlin zu, dass die Blutigen auch manchmal zur Erziehung da wären, wenn es nicht anders ginge.
"Erziehung? Aber du hast Angst vor ihnen. Beschützt Prinz Verden dich nicht?", fragte Lilian verständnislos.
Marlin meinte, dass es besser wäre, wenn sein Meister die Fragen beantwortete. Der könnte das besser erklären. Dann lächelte er wieder, sagte unbeschwert, dass sie sich nun beeilen müssten zum Frühstück zu kommen und zog Lilian eifrig mit sich. Das unheimliche Erlebnis schien vergessen zu sein.
Der Junge wischte sich hastig über die Beine, die etwas Erde abbekommen hatten. Hoffentlich war es nicht so schlimm. Wenigstens war die Kleidung sauber geblieben. Lilian wollten das ausgeliehene nicht beschädigen. Ohne weitere Begegnung mit einem Blutigen gelangten sie zu einer weißen, schönen Gartenlaube auf hellem Holz. Die hölzernen Stützen waren teilweise mit blühenden Pflanzen bewachsen. In der Nähe war ein kleiner Teich, bestanden mit stark duftenden Lilien. Seerosen schwammen träge auf dem Wasser, schimmernd bunte Fischleiber waren manchmal dazwischen zu sehen.
Prinz Verden saß an einem runden Tisch mit verschnörkelten, filigranen Tischbein. Reichhaltiges Frühstück war aufgedeckt. Es sah sehr appetitanregend aus. Lilian verneigte sich vor dem Adeligen. Hoffentlich waren sie nicht zu spät dran.
"Guten Morgen, Prinz Verden", sagte er. "Euer Park ist wunderschön." Und so riesig. Man könnte sich gewiss darin verlaufen. Jetzt wollte Lilian ihn lieber nicht mehr erkunden, wo man Gefahr laufen konnte den Blutigen zu begegnen. Wobei der Junge nicht genau wusste was dann passieren würde.
Er merkte, dass der Mann ihn musterte. Verlegen zupfte Lilian an dem Leibchen. Wieso war das alles so kurz? "Es tut mir leid, wenn wir zu spät sind", sagte Lilian, um irgendwie die Verlegenheit zu überspielen. Er wusste nicht, ob er überhaupt erwähnen sollte, dass sie sich unter einem Busch vor einem dieser Blutigen versteckt hatten. Es klang zu absurd und wollte nicht so recht in diese sanfte, friedliche Umgebung passen.
Der blonde Jüngling tröstete ihn, dass der Krieg hier nicht hinkäme und es würde alles wieder gut. Lilian wollte das nur zu gerne glauben. "Oh, es ist ganz toll", begann der Jugendliche, als er gefragt wurde wie es wäre eine Gefährtin zu haben. "Aufregend, aber auch schön. Hattest du noch nie eine Gefährtin? Aimée ist wirklich-"
Er wurde abrupt von Marlin unterbrochen, der erschreckt in eine Richtung starrte und hervorbrachte, dass es einer der Blutigen wäre. Wer? Lilian blickte zu dem Weg in der Ferne. Dort war ein Krieger in dunkelroten Gewändern, er hatte viele Tätowierungen und war sehr muskulös, aber gutaussehend. Trotzdem ein bißchen furchteinflößend, er strahlte so etwas gewisses aus wie er mit raschem, herrischen Schritt voranging.
Marlin wollte sofort verschwinden, zerrte Lilian hastig mit sich. Der blonde Jugendliche schien große Angst vor dem Mann zu haben. Lilian folgte verwirrt, lief dem Krieger rasch hinterher. Sie rannten gebückt über die Wiese und zu ein paar Büschen. Marlin schob sich gleich darunter. Eingeschüchtert tat es Lilian ihm gleich, zwängte sich unter die niedrigen Äste. Er war zierlicher und kleiner als der ältere Krieger, hatte es damit nicht ganz so schwer. Marlin legte einen Arm um ihn, zog Lilian an sich. Dieser hatte gerade ganz und gar nichts gegen die Berührung. Er bekam es mit der Angst zu tun. So plötzlich war die friedliche Atmosphäre des Parks umgeschwungen. Wer waren die Blutigen und wieso hatte Marlin so große Angst vor ihnen? Ob sie Aufpasser waren?
Der dhemlanische Junge wagte kaum zu atmen. Sie hockten so eine ganze Weile, doch der Mann in der roten Kleidung entdeckte sie nicht und bog in Richtung Villa ab. Trotzdem saßen sie leise dar bis Marlin als erstes unter dem Busch hervorkrabbelte. Lilian tat es ihm erleichtert gleich. Dabei wusste er nichtmal wieso er erleichtert sein sollte. Die ganze Situation war sehr unheimlich gewesen.
"Wer war das?", wagte er zu fragen. "Wer sind die Blutigen?"
Marlins Antwort war seltsam und beantwortete nicht wirklich viel. Er sagte, die Blutigen wären die dunklen Kunstwerke. Sie wären für die Bestrafungen zuständig. Dunkle Kunstwerke? Was war damit gemeint? "Aber wer sollte dich denn bestrafen? Hast du etwas angestellt?", fragte Lilian. Wieso sollten sie sich sonst verstecken?
Marlin antwortete, dass er nicht glaubte, er hätte etwas angestellt. Verwirrt blickte Lilian ihn an. Der andere Jugendliche verhielt sich ganz komisch. Leise gab Marlin zu, dass die Blutigen auch manchmal zur Erziehung da wären, wenn es nicht anders ginge.
"Erziehung? Aber du hast Angst vor ihnen. Beschützt Prinz Verden dich nicht?", fragte Lilian verständnislos.
Marlin meinte, dass es besser wäre, wenn sein Meister die Fragen beantwortete. Der könnte das besser erklären. Dann lächelte er wieder, sagte unbeschwert, dass sie sich nun beeilen müssten zum Frühstück zu kommen und zog Lilian eifrig mit sich. Das unheimliche Erlebnis schien vergessen zu sein.
Der Junge wischte sich hastig über die Beine, die etwas Erde abbekommen hatten. Hoffentlich war es nicht so schlimm. Wenigstens war die Kleidung sauber geblieben. Lilian wollten das ausgeliehene nicht beschädigen. Ohne weitere Begegnung mit einem Blutigen gelangten sie zu einer weißen, schönen Gartenlaube auf hellem Holz. Die hölzernen Stützen waren teilweise mit blühenden Pflanzen bewachsen. In der Nähe war ein kleiner Teich, bestanden mit stark duftenden Lilien. Seerosen schwammen träge auf dem Wasser, schimmernd bunte Fischleiber waren manchmal dazwischen zu sehen.
Prinz Verden saß an einem runden Tisch mit verschnörkelten, filigranen Tischbein. Reichhaltiges Frühstück war aufgedeckt. Es sah sehr appetitanregend aus. Lilian verneigte sich vor dem Adeligen. Hoffentlich waren sie nicht zu spät dran.
"Guten Morgen, Prinz Verden", sagte er. "Euer Park ist wunderschön." Und so riesig. Man könnte sich gewiss darin verlaufen. Jetzt wollte Lilian ihn lieber nicht mehr erkunden, wo man Gefahr laufen konnte den Blutigen zu begegnen. Wobei der Junge nicht genau wusste was dann passieren würde.
Er merkte, dass der Mann ihn musterte. Verlegen zupfte Lilian an dem Leibchen. Wieso war das alles so kurz? "Es tut mir leid, wenn wir zu spät sind", sagte Lilian, um irgendwie die Verlegenheit zu überspielen. Er wusste nicht, ob er überhaupt erwähnen sollte, dass sie sich unter einem Busch vor einem dieser Blutigen versteckt hatten. Es klang zu absurd und wollte nicht so recht in diese sanfte, friedliche Umgebung passen.
Re: Gefangen in Sklaverei
Zitternd kauerte sich Marlin mit Lilian beschütend im Arm haltend unter dem Oleanderbusch. Die Blutigen jagten ihm jedes Mal eine riesige Angst ein. Sie erinnerten ihn an viele Stunden der Qual, des Schmerzes und der Demütigung. So oft, dass Marlin es gar nicht mehr zählen konnte. Deswegen kroch er auch erst dann unter dem Busch hevor, als er sich ganz sicher war, dass der Blutige weit ausser Sichtweite war. Freundlich half er auch Lilian, sich wieder aufzurappeln, der prompt gleich wissen wollte, wer die Blutigen seien. Marlin zuckte zusammen, sah sich um. Er hatte Angst, den Blutigen wieder anzulocken, wenn man über ihn sprach.
"Das sind die dunklen Kunstwerke", wisperte er aufgeregt. "Die sind für die Bestrafungen zuständig." Lilian verstand ihn nicht, wollte wissen, wer ihn denn bestrafen sollte und ob er etwas angstellt hätte. "Ich denke nicht", schüttelte er seinen Kopf. Ausser vielleicht, dass er ohne Schuhe draussen herum ging. "Aber das kann man nie so genau wissen." Manchmal schienen sie einen auch ganz ohne Grund zu packen. "Und wenn es nicht anders geht, dann sind sie für die Erziehung da." Damit man mit Schmerzen umgehen konnte. Damit man daran gewöhnt war, wenn man an einen rabiateren Kunden ausgeliehen wurde.
"Der Meister kann dir das alles viel besser erklären", wehrte Marlin Lilians weitere Fragen ab. "Komm lass uns zu ihm gehen. Sonst kommen wir noch zu spät zum Früstück." Rasch nahm er Lilian an der Hand und führte ihn aus dem Oleanderhain hinaus. Er wollte nicht mehr an die Blutigen denken. Die waren zu schauderhaft. Er schüttelte sich leicht und konnte dann wieder strahlend lächeln.
Sie fanden den Meister in einer hübschen Gartenlauben an einem Teich. Es war ein idyllisches Bild. Fische tummelten sich im Wasser, Seerosen schwammen darauf, gelbe Lilien wuchsen am Rand. Bunte, zartgliedrige Libellen schwirrten durch die Luft. Der Meister sass an einem reichlich gedeckten Tisch. Marlin lief das Wasser im Mund zusammen. Vorallem aber strahlte er einfach glücklich seinen Meister an. Erinnerte sich stolz daran, dass er ihm diese Nacht hatte dienen dürfen. Gleich zwei Mal.
"Lilian, es freut mich, dass es dir hier gefällt", grüsste der Gebieter sie mit sanfter Stimme. "Komm, setzt dich zu mir. Ich hoffe, du hast gut geschlafen. Natürlich bist du nicht zu spät. Du hattest den Schlaf dringend nötig. Marlin, was ist denn mit deinen Knien passiert und wo sind deine Sandalen?" Bedröppelt blickte der Jugendliche an sich herunter. Erdflecken waren auf seinen roten Knien zu sehen.
"Es tut mir Leid Meister", entschuldigte er sich hastig und wischte sich rasch die Knie sauber. "Meine Sandalen habe ich Lilian gegeben, weil er noch keine hatte."
"Nun gut", zeigte sich der Meister milde gestimmt. "Dann geh und hol dir neue, Marlin. Danke, dass du Lilian zu mir gebracht hast."
"Ja, Meister." Marlin verneigte sich und stob dann davon, um dem Befehl nachzukommen. Er hörte noch in seinem Rücken, wie der Meister Lilian anbot, sich am Frühstückstisch zu bedienen. Wie er ihn fragte, ob es ihm gut ginge, ob ihm noch etwas weh täte und ob er sich gut hatte erholen können.
"Das sind die dunklen Kunstwerke", wisperte er aufgeregt. "Die sind für die Bestrafungen zuständig." Lilian verstand ihn nicht, wollte wissen, wer ihn denn bestrafen sollte und ob er etwas angstellt hätte. "Ich denke nicht", schüttelte er seinen Kopf. Ausser vielleicht, dass er ohne Schuhe draussen herum ging. "Aber das kann man nie so genau wissen." Manchmal schienen sie einen auch ganz ohne Grund zu packen. "Und wenn es nicht anders geht, dann sind sie für die Erziehung da." Damit man mit Schmerzen umgehen konnte. Damit man daran gewöhnt war, wenn man an einen rabiateren Kunden ausgeliehen wurde.
"Der Meister kann dir das alles viel besser erklären", wehrte Marlin Lilians weitere Fragen ab. "Komm lass uns zu ihm gehen. Sonst kommen wir noch zu spät zum Früstück." Rasch nahm er Lilian an der Hand und führte ihn aus dem Oleanderhain hinaus. Er wollte nicht mehr an die Blutigen denken. Die waren zu schauderhaft. Er schüttelte sich leicht und konnte dann wieder strahlend lächeln.
Sie fanden den Meister in einer hübschen Gartenlauben an einem Teich. Es war ein idyllisches Bild. Fische tummelten sich im Wasser, Seerosen schwammen darauf, gelbe Lilien wuchsen am Rand. Bunte, zartgliedrige Libellen schwirrten durch die Luft. Der Meister sass an einem reichlich gedeckten Tisch. Marlin lief das Wasser im Mund zusammen. Vorallem aber strahlte er einfach glücklich seinen Meister an. Erinnerte sich stolz daran, dass er ihm diese Nacht hatte dienen dürfen. Gleich zwei Mal.
"Lilian, es freut mich, dass es dir hier gefällt", grüsste der Gebieter sie mit sanfter Stimme. "Komm, setzt dich zu mir. Ich hoffe, du hast gut geschlafen. Natürlich bist du nicht zu spät. Du hattest den Schlaf dringend nötig. Marlin, was ist denn mit deinen Knien passiert und wo sind deine Sandalen?" Bedröppelt blickte der Jugendliche an sich herunter. Erdflecken waren auf seinen roten Knien zu sehen.
"Es tut mir Leid Meister", entschuldigte er sich hastig und wischte sich rasch die Knie sauber. "Meine Sandalen habe ich Lilian gegeben, weil er noch keine hatte."
"Nun gut", zeigte sich der Meister milde gestimmt. "Dann geh und hol dir neue, Marlin. Danke, dass du Lilian zu mir gebracht hast."
"Ja, Meister." Marlin verneigte sich und stob dann davon, um dem Befehl nachzukommen. Er hörte noch in seinem Rücken, wie der Meister Lilian anbot, sich am Frühstückstisch zu bedienen. Wie er ihn fragte, ob es ihm gut ginge, ob ihm noch etwas weh täte und ob er sich gut hatte erholen können.

